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verschmelzende Radikale

Heinz Sauer und Michael Wollny – verschmelzende Radikale
am Samstag, 15. November 2008, 20.00 Uhr

im Theater Syke

Zwei Radikale und die Gabe, ohne Verlust miteinander zu verschmelzen: Saxophonist Heinz Sauer und Pianist Michael Wollny zeigen mit ihrem zweiten ACT-Album „Certain Beauty”, wie Kompromisslosigkeit zu vollendeter Jazz-Schönheit führt. Nachdem das Konzert im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt werden musste, wird die generationenübergreifende Begegnung der beiden Musiker nun nachgeholt.

Selten löste eine deutsche Jazz-Produktion eine solche Welle von Auszeichnungen und überschwänglichen Kritiken aus. Die Welt am Sonntag zählte diese Musik „zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat”, und die ZEIT ging noch weiter – mit dem aufrüttelnden Attest: „Der Jazz lebt hier wieder”. Der renommierte Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, fünf Sterne des Fonoforums, vier Sterne des französischen Jazzman-Magazins: Dies waren einige Highlights der Spontan-Reaktionen im Jahr 2005 auf das CD-Debüt des Duos von Saxophonist Heinz Sauer und Pianist Michael Wollny. Was tut man in so einem Fall? Weitermachen, mit noch mehr Hingabe …

Heinz Sauer – Saxophon
Michael Wollny – Piano
Konzertsaal der Kreissparkasse Syke
€ 18,-- (im Vorverkauf € 15,--)
Kreissparkasse Syke – 04242 / 161 365

STADT & KULTUR, Buchhandlung Schüttert

JFK Jazz Folk Klassik in Syke e. V.

www.jfk-syke.de
Website: http://www.heinzsauer.de/
MySpace: http://www.myspace.com/michaelwollny



Bild Theater Syke

Stefan Jürgens "Alle aus Liebe"

Kapriole (75)
Stefan Jürgens - "Alles aus Liebe"
comedyblues - "Vorpremiere"


Donnerstag, 06.11.2008, 20 Uhr Theater Kleines Haus

Auf vielfachen Wunsch haben wir ihn wieder nach Delmenhorst geholt! Und das sogar mit der Vorpremiere seines neuen Programms und seiner Band!
Stefan Jürgens erzählt aus männlicher Sicht von der Liebe, dem Leben, den Frauen: „ Ich bin ja jetzt auch 45".
Wenn Männer in dem Alter anfangen, sich mal richtig anzugucken, wie sie so leben, sagen wir, weil sie gerade das erste mal hin und wieder eine Brille zum lesen brauchen...das ein oder andere Detail in ihrer gemeinsamen Familienhöhle erkennen....ja dann...gehen selbst militante Nichtraucher schon mal Zigaretten holen....Frauen nennen diese Phase gern Midlife Crisis....im Prinzip eine männliche Sache...Bei Frauen heißt das Klimakterium und ist hormonell bedingt. Mit anderen Worten aus weiblicher Sicht: Die Frauen können nix dafür und den Männern geht’s einfach zu gut...

„.......Komiker ist er immer noch, nicht der klassischen Stand-up-Comedian, sein Anspruch ist gestiegen und das merkt man auch seinen Themen an. Stefan Jürgens ist eine scharfer Beobachter des Alltags, er verdeutlicht das versteckte offensichtliche und regt mit Anekdoten zum Mit- und Nachdenken an....“
Rhein-Sieg Rundschau 12/07

www.stefanjuergens.com

Eintritt: 16,00 Euro / erm. 14,00 Euro

VVK + Info: 04221 99-2464
E-mail: kultur-buero@delmenhorst.de



Bild Theater "kleines Haus"

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

Premiere
Sonntag, 30. November 2008, 18.00 Uhr

Termine
30. November 2008
05. | 10. | 13. | 18. | 22. | 26. | 28. Dezember 2008
11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009
01. | 08. | 12. | 18. | 25. Februar 2009
07. März 2009
13. April 2009

Sie ist der unangefochtene Publikumsliebling: Mozarts „Zauberflöte“. Einfache Menschen, Geistlichkeit und die Welt der Finsternis ließ der Meister in einer wundersamen Geschichte zusammentreffen und komponierte eine Musik, die – von schlichten Melodien bis zu feierlichen Klängen – jeder Person einen eigenen Ton verleiht. Tamino und ein seltsamer Vogelhändler sollen die Tochter der Königin der Nacht befreien. Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel helfen ihnen dabei, den wahren Bösen zu entlarven und die Prüfungen ihrer Menschlichkeit zu bestehen. „Wo so viel Liebe ist, kann sich das Böse nicht entfalten.“
Regisseur Chris Alexander stammt aus den USA, hat aber zu Bremen eine besondere Beziehung: 1984 gründete er die bremer shakespeare company, der er bis 1991 angehörte. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur vor allem im Musiktheater und inszeniert vorwiegend an den großen Häusern der Vereinigten Staaten.

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Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Chris Alexander
Bühne: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Tarmo Vaask

Besetzung
Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Chris Alexander
Bühnenbild Marina Hellmann
Kostüme Marie-Theres Cramer
Chöre Tarmo Vaask
Sarastro Ethan Herschenfeld
Tamino Benjamin Bruns
Sprecher Loren Lang
1. Priester Franz Becker-Urban
2. Priester Bert Coumans
Königin der Nacht Sara Hershkowitz
1. Dame Jung-Ae Noh
2. Dame Karin Neubauer
3. Dame Barbara Buffy
Papageno Jochen Kupfer
Papagena Eun-Kyung Um
Monostatos Tadahiro Masujima
1. geharnischter Mann Mark Duffin
2. geharnischter Mann Jose Gallisa
Regieassistent Caroline Schönau
Ausstattungsassistenz Nele Dörschner

„Die Zauberflöte“ auf Classiclive.com

Zum ersten Mal wird eine Oper des Theater Bremen auch im Internet zu erleben sein.
Die Bremer Inszenierung „Die Zauberflöte“, die am 30.November im Theater am Goetheplatz Premiere feierte, wird in zwei Wochen auf www.classiclive.com für drei Wochen in kompletter Länge zu sehen sein.
Der Regisseur Chris Alexander, der in Bremen bereits mehrfach erfolgreich Regie führte, inszenierte die Oper gemeinsam mit Marina Hellmann (Bühnenbild) und Marie-Theres Cramer (Kostüme) als schwarzes Theater mit allerlei Raffinessen. Extra für diese Produktion kam auch eine wahre Rarität zum Einsatz: Ein original „Papageno Glockenspiel“, auch „Stählernes Gelächter“ genannt.
Die Premiere wurde am Sonntag mit rauschendem Applaus begeistert aufgenommen.
Es singen: Patricia Andress / Nadine Lehner, Sara Hershkowitz / Eun-Kuyng Um, Barbara Buffy, Karin Neubauer, Jung Ae-Noh, Eun-Kyung Um / Zlatina Taralova, Benjamin Bruns / Jared Rogers, Jochen Kupfer / Alberto Albarran, Ethan Herschenfeld / Jose Gallisa, Tadahiro Masujima / Thomas Scheler, Mark Duffin / Christian-Andreas Engelhardt, Jose Gallisa / Daniel Wynarski, Loren Lang, Franz Becker-Urban / Allan Parkes, Bert Coumans / Yosuke Kodama sowie die Knaben des Tölzer Knabenchores.
Es spielen die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Poschner.



Gegen die Wand

Ludger Vollmer
Nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin
In deutscher und türkischer Sprache
Premiere
Freitag, 28. November 2008, 20.00 Uhr
Neues Schauspielhaus

Termine
28. | 30. November 2008
05. | 13. | 18. | 22. Dezember 2008
11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009

Diese Uraufführung gehört zu den absoluten Höhepunkten der Saison: „Gegen die Wand“ nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin. Der preisgekrönte Film lief 2004 mit großem Erfolg und kontroversen Diskussionen in den deutschen Kinos. Die Oper erzählt die Geschichte von zwei jungen Deutschtürken. Sibel geht mit Cahit eine Scheinehe ein, um den engen Moralvorstellungen ihrer Familie zu entfliehen. Ihr Lebens- und Liebeshunger stürzt sie in zahllose Affären. Doch Cahit bemerkt, dass er sich tatsächlich in seine Ehefrau verliebt hat. Im Affekt erschlägt er einen ihrer Exgeliebten. Sibel erkennt ihrerseits ihre Liebe zu Cahit und verspricht, auf ihn zu warten, solange er im Gefängnis sitzt. Doch sie kann nicht warten. In Istanbul beginnt sie ein neues Leben. Der Komponist Ludger Vollmer hat für diese Geschichte eine energiegeladene, emotionale Musik geschrieben. Eine Besonderheit ist, dass er nicht nur klassische, sondern auch türkische Instrumente verwendet, die der Oper einen eigenen, dem Sujet angemessenen Spirit verleihen.
Regie führt Michael Sturm, dessen Laufbahn als Schüler von Götz Friedrich und mit Assistenzen bei Ruth Berghaus und Harry Kupfer begann. In den letzten Jahren machte er sich mit intensiven, zeitgemäßen Operninterpretationen u. a. in Dessau, Prag, Kassel, Linz und Kaiserslautern einen Namen.

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Besetzung
Musikalische Leitung Tarmo Vaask
Regie Michael Sturm
Ausstattung Monika Gora
Choreographie Günther Grollitsch
Yilmaz Güner, Hüseyin Can Tufan
Yunus Güner Krzysztof Oskwarek
Nico, Kellner Achim Rikus
Cahit Levent Bakirci
Dr. Schiller Johannes Scheffler
Birsen Güner Karin Robben
Selma Martina Parkes
Schauspieler Timo Lampka
Tänzerin Angela Kecinski
Tänzer Günther Grollitsch



Sch...Liebe

Gastspiel
Freitag, 28. November 2008, 20.30 Uhr

Brauhauskeller

Termine
28. | 29. | 30. November 2008
12. | 13. | 14. Dezember 2008


„Romantik, Leidenschaft und Mördergruben: Hier ist alles drin. Rio Reiser, Konstantin Wecker, John Lennon, Jacques Brel und Joseph Freiherr von Eichendorff. Mit wenigen Kniffen sind die Lieder in die Kneipenszenerie eingebettet, in die der Entertainer für diesen Abend einzieht. Am Ende hat Dirk Audehm seine Pianistin zum Weinen gebracht und das Publikum zum Lachen.“ Astrid Labbert, Weser Kurier
Besetzung
Inszenierung Henrike Vahrmeyer
Ausstattung Natascha Steinkamp



Neestädter Speeldeel - DE SCHUMMELBRÖDER

Sonntag, 09.11.08 16.00 Uhr, Gut Varrel
Neestädter Speeldeel - DE SCHUMMELBRÖDER
Niederdeutscher Schwank in drei Akten von Gabriele Meier. Nach Motiven des Stückes "Die Logenbrüder" von Carl Laufs und Curt Kraatz
Ein klassischer deutscher Schwank, der es in sich hat: Hamburg um 1910 – das Stück spielt also in einer Zeit, in der der Mann erst etwas galt, wenn er auch Mitglied einer Loge war. Da ist es natürlich auch für den jungen Max Drenckhahn absolut notwendig, sich einer Loge anzuschließen, denn seine Schwiegermutter und seine Frau lassen ihm gar keine andere Wahl. Die Damen sind auch deshalb so versessen darauf, ihre Männer in der Loge gut aufgehoben zu wissen, damit sie immer sicher sein können, wo die Herren sich gerade aufhalten. Dass Max' Schwiegervater nur behauptet, Logenbruder zu sein, stattdessen aber lieber seine Abende in einem Lokal mit zweifelhaftem Ruf verbringt, kommt Max gerade recht. So werden aus den beiden vermeintlichen Logenbrüdern zwei "Schummelbröder" – bis die Schummelei auffliegt, weil echte Logenbrüder im Haus auftauchen! Misstrauische Gattinnen und turbulente Verwicklungen sind die unvermeidliche Folge...
(Theaternachmittag mit Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis)



Nabucco

Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme
Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Termine
31. Oktober 2008
16. | 25. November 2008
19. | 27. Dezember 2008

Nabucco“ ist typisch italienische Oper. Verdi gestaltet in ihr die großen Operngefühle wie Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Liebe und Wahnsinn in überwältigender Genauigkeit und verbindet sie mit der existenziellen Erfahrung von Entwurzelung, Intrige und Einsamkeit.
Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten
dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper
Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.

Chor Theater Bremen und Extrachor

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Pressestimmen

„Regisseur Karsten Wiegand gelingt zusammen mit Bärbl Hohmann (Bühne) und Tabea Braun (Kostüme) eine Reihe eindrucksvoller Bilder, deren schönstes dem berühmten Gefangenenchor gilt. – Markus Poschner (…) gab mit der Aufführung eine viel versprechende Visitenkarte als Operndirigent ab. – Das Publikum war spürbar angetan und zeigte das durch großen, mit vielen Bravo-Rufen durchsetzten Beifall.“
Gerhart Asche, Weser Kurier

„Mit der Oper feierte der neue Generalmusikdirektor Markus Poschner seinen bemerkenswerten Einstand. Die Premiere gelang. - Ein fulminantes Ereignis war die gesangliche Leistung von Catherine Foster als Abigaille.“
Wolfgang Denker, Nordwest Zeitung

„Wiegands Inszenierung setzt vor allem auf den Reiz ihrer gleichnishaften Bilder. - Musikalisch obwaltet Sorgfalt. Unter dem neuen Bremer GMD Markus Poschner klingt Verdis raues Frühwerk auch da, wo es genialisch drauflos plautzt, noch gut dosiert. Keine überzogenes Klangfeuerwerk, sondern auch im Auflodern Umsicht mit Vortritt für die Sänger.“
Joachim Lange, DIE WELT

„Das Bremer Goethetheater wurde zum besten Opernhaus Deutschlands gekürt, und es geht noch besser. Mit Verdis Oper „Nabucco“ lieferte Neu-Intendant Hans-Joachim Frey ein Feuerwerk ab. Bei der Premiere gab es Beifallsstürme. - Atemberaubend inszeniert. Für gesanglichen Pfeffer sorgen König Nabucco (Juan Orozco) und Racheengel Abigaille (Catherine Foster). Abgerundet wird das Fest der Sinne durch den neuen Generalmusikdirektor Markus Poschner. Ein wahrer Teufelskerl am Dirigentenpult. Bravo, Bravo, Bravo.“
Corinna Laubach, BILD

„Hans-Joachim Frey dürfte seine Skeptiker überzeugt haben. Die zweite Opernpremiere mit Verdis „Nabucco“ geriet weitgehend zu einem musikalischen Ereignis auf Festspielniveau. Das Publikum feierte Sänger, Orchester und GMD, das Regieteam wurde in den Beifall einbezogen.“
Markus Wilks, Kreiszeitung

Besetzung
Musikalische Leitung Daniel Montané
Inszenierung Karsten Wiegand
Bühnenbild Bärbl Hohmann
Kostüme Tabea Braun
Chöre Tarmo Vaask
Nabucco Juan Orozco
Zacharias Ethan Herschenfeld
Abigaille Kelly Cae Hogan
Fenena Nadja Stefanoff
Oberpriester des Baal Loren Lang
Abdallo Sung-Kuk Chang
Rahel Zlatina Taralova



Nabucco Theater Bremen - Foto: Jörg Landsberg

you say goodbye – I say hello



Premierenverschiebung

vom Freitag 14.11.2008 um 20 Uhr auf Sonntag, den 23.11.2008 um 18 Uhr

Die Theaterleitung hat sich entschlossen der Produktion „you say goodbye – I say hello“ noch zehn zusätzliche Probentage zu ermöglichen. Außerdem wird der Regisseur Robert Schuster (Regisseur der Produktion „Bakchen“) das Regieteam verstärken und bereichern.
Deshalb wird die Premiere des Schauspiel-Liederabends auf Sonntag, den 23.11.2008 um 18 Uhr verschoben.
Als Ersatz für die Vorstellung am Freitag, den 14. November wird das Erfolgsstück „die Katze auf dem heißen Blechdach“ und am Sonntag, den 16. November das Stück „zur schönen Aussicht“ gespielt.

Henrike Vahrmeyer, Alexander Seemann
Ein Schauspiel-Liederabend

Sonntag, 16. November 2008, 18.00 Uhr fällt aus
Neues Schauspielhaus

Termine
14. | 16. | 23. November 2008
04. | 06. | 07. | 15. | 17. | 26. | 27. | 30. | 31. | 31. Dezember 2008

Rauf, runter, rein, raus – tagtäglich durchlaufen wir fremde wie bekannte Treppenhäuser und begegnen dabei fremden wie bekannten Personen. Verschiedene Menschen auf dem Weg von und zu verschiedenen Orten. Oft kommt es bei diesen Begegnungen zu einem flüchtigen Blick, gelegentlich zu einem kurzen Gruß, selten zu einem unverbindlichen Gespräch. Stop! Kurz mal anhalten. Was passiert, wenn plötzlich etwas Unvorhergesehenes den hektischen Lauf des Alltags unterbricht? Diese Frage stellen sich auf unterhaltsame und vor allem musikalische Weise – mit Liedern von Monteverdi bis Radiohead – die Regisseurin Henrike Vahrmeyer und der Musiker Alexander Seemann. In ihrem Schauspiel-Liederabend lassen sie Menschen mit den unterschiedlichsten Wegen, Gedanken und Träumen in einem Treppenhaus aufeinander treffen – und plötzlich ist gar nichts mehr alltäglich. Denn Treppenhäuser verbinden nicht nur Etagen und Räume in einem Haus, sondern manchmal auch Menschen. Dem Bremer Publikum ist das Team Vahrmeyer und Seemann durch die Kult-Liederabende „Sch…Liebe“ und „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sowie durch die erfolgreichen Inszenierungen „Mobil“ und „Die Eisvögel“ bekannt.

Inszenierung: Henrike Vahrmeyer
Bühne und Kostüme: Ana Tasic
Musikalische Leitung: Alexander Seemann


Besetzung
Inszenierung Henrike Vahrmeyer
Bühne und Kostüm Ana Tasic
Musikalische Leitung Alexander Seemann
Johanna Geißler

Irene Kleinschmidt
Susanne Schrader
Detlev Greisner
Siegfried W. Maschek
Christoph Rinke
Mathis Julian Schulze


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"Diagnose Jazz"

August Zirner und das Spardosen-Terzett
"Diagnose Jazz" Eine Geschichte in Wort und Musik

Sa., 08.11.2008, 20 Uhr
Theater "Kleines Haus" Delmenhorst

Um Jazz-Legenden wie z.B. Thelonious Monk, Charles Mingus und Rahsaan Roland Kirk nachzuspüren, tat sich der Schauspieler und Querflötist August Zirner mit dem Spardosen-Terzett zusammen.
Es werden wahre und fiktive, amüsante aber auch tragische Geschichten aus dem Leben der Jazzlegenden erzählt, in Wort und Musik.
"Monk, Mingus und Roland Kirk waren radikale Individualisten, sie waren Sprachsuchende die Schwierigkeiten mit verbaler Kommunikation hatten. Ich habe die Nähe zur Sprache und Sehnsucht nach Musik." August Zirner

August Zirner, Jahrgang 1959, wuchs in Urbana, Illinois, USA, als Sohn österreichischer Emigranten auf. In Wien zunächst Max Reinhardt Seminar, erstes Engagement am Volkstheater Wien, danach Münchner Kammerspiele, Theater in der Josephstadt, Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Salzburger Festspiele. Zudem zahlreiche hochkarätige TV- und Kinofilmen, zuletzt "Eine einzige Tablette" (ARD-Zweiteiler, Regie: Adolf Winkelmann). 2007 Adolf-Grimme-Preis für das interkulturelle TV-Drama "Wut" (ARD). 2008 Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

Eintritt: 20 Euro/ Erm. 16 Euro
VVK: KulturBüro Delmenhorst im Rathaus/ Telefon (04221) 99 2464



"Diagnose Jazz" Bild Theater "kleines Haus"

Das Gespenst von Canterville

Nach Oscar Wilde
Weihnachtsmärchen

Premiere
Sonntag, 09. November 2008, 18.00 Uhr

Theater am Goetheplatz

Termine
09. | 13. | 17. | 17. | 21. | 23. | 29. November 2008
01. | 01. | 02. | 02. | 03. | 03. | 04. | 04. | 07. | 07. | 08. | 08. | 09. | 09. | 10. | 10. | 11. | 11. | 12. | 15. | 16. | 16. | 17. | 17. | 18. | 18. | 19. Dezember 2008
08. | 08. | 12. | 13. | 14. | 15. | 25. Januar 2009

Oscar Wilde hat in seinem berühmtesten und beliebtesten Märchen „Das Gespenst von Canterville“ eine Geschichte erzählt, die Generationen von Kindern und Eltern begeistert. Seit mehr als 300 Jahren ist Sir Simon Canterville ein sehr ehrenwerter englischer Geist. Er spukt im Haus seiner Familie und das mit äußerst großem Erfolg. Besonders stolz ist er auf die Vielzahl seiner gruseligen Verkleidungen – ob mit Kopf oder ohne, ob mit rostiger Kette oder in blitzender Rüstung, Sir Simon schafft es, auch den hartnäckigsten Zweifler zu erschrecken. Und als ständige Erinnerung an seine Anwesenheit ziert den Teppich der Bibliothek ein grausiger Blutfleck, der seit Jahrhunderten durch kein Reinigungsmittel zu entfernen war. Bis heute. Denn das ehrwürdige Schloss der Cantervilles ist an eine moderne amerikanische Familie verkauft worden. Die Familie Otis glaubt nicht an Gespenster und schlägt alle Warnungen lachend in den Wind. Als erstes putzt Mrs. Otis den hässlichen Fleck vom Boden. Die schönen Zeiten für Sir Simon scheinen vorbei zu sein, doch Virginia, die Tochter der Amerikaner, hat Mitleid mit dem alten Gespenst … Der Regisseur, Schauspieler und Moderator Dirk Böhling wird gemeinsam mit seinem Team aus Monika Gora und Alexander Seemann, das sich schon in „Der Zauberer von Oz“ bewährt hat, Oscar Wildes
Märchen zu einem fantasievollen Erlebnis für die ganze Familie gestalten.

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Inszenierung: Dirk Böhling
Bühne: Monika Gora
Kostüme: Bente Matthiessen
Musikalische Leitung: Alexander Seemann


Besetzung
Inszenierung Dirk Böhling
Bühnenbild Monika Gora
Kostüme Bente Matthiessen
Musik Alexander Seemann
Sir Simon, Gespenst Martin Baum
Mr. Otis Fred Apke
Mrs. Otis Gabriele Möller-Lukasz
Viginia Berit Möller
Tom Jan Byl
Oscar Sebastian Dominik
Musiker Martin Kruzig
Jens Piezunka



Salome

Richard Strauss
Musikdrama in einem Aufzug
Nach der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde
Niemals zuvor hat ein Komponist tödliches Begehren, Verweigerung und Erotik so glaubwürdig und aufregend in Musik umgesetzt wie Richard Strauss in „Salome“.
Salome, fast noch ein Kind, begegnet dem Heiligen Jochanaan. Ihr Vater Herodes hat den Propheten einsperren lassen, weil der nicht müde wird, die Verbrechen und Sünden des Herrscherhauses anzuklagen. Für die Heranwachsende ist nichts faszinierender als dieser
wilde Asket, vor dem ihr Vater Angst hat. Doch Jochanaan verweigert sich und seinen heiligen Körper dem Begehren der Kindfrau. Salome tanzt vor Herodes den „Tanz der Sieben Schleier“ und erhält als Belohnung den Kopf des Heiligen. Mit dem blutenden Haupt in der Hand singt sie einen der großartigsten Monologe der Opernliteratur: „Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan!“ Ein besonderes Kennzeichen dieser Inszenierung ist die Ausstattung von Christan-Ludwig Attersee, einem der gegenwärtig bedeutendsten Maler Österreichs. Dessen sinnlich-opulente Bildsprache versetzt Richard Strauss’ Musik in eine Atmosphäre verruchten Glanzes.

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Susanne Kristin Gauchel
Christian Ludwig Attersee
Bühne und Kostüme: Christian Ludwig Attersee

Termine:
19. | 21. | 27. September 2008
01. | 04. | 17. | 21. | 25. Oktober 2008
07. | 07. | 13. | 15. November 2008
29. März 2009
08. | 10. | 16. | 26. April 2009

mehr zu den Terminen www.theater-bremen.de

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Bild Christian Ludwig Attersee TheaterBremen

Rienzi

Richard Wagner
Große tragische Oper in fünf Akten
Text vom Komponisten nach dem Roman „Rienzi or The Last of the Tribunes” von Edward George Earle Bulwer-Lytton

Premiere
Samstag, 11. Oktober 2008, 19.00 Uhr


Termine
11. | 13. | 18. | 23. | 30. Oktober 2008
02. | 14. | 21. | 26. November 2008
04. | 07. | 18. April 2009
02. Mai 2009

Regisseurin Katharina Wagner hat zuletzt im Bayreuther Festspielhaus eine heiß diskutierte Interpretation der „Meistersinger“ präsentiert. Nun inszeniert sie in Bremen ein Frühwerk ihres Vorfahren: „Rienzi, der letzte der Tribunen“ – das Werk, das Richard Wagner über Nacht berühmt machte. Wagner hat 1841 dieses monumentale Römerepos geschrieben, das sich um auch heute aktuelle Themen dreht: Was macht die Identität eines Volkes aus? Ist es ohne eine Führerfigur zu eigenen Entscheidungen fähig? Ist es Verrat, wenn das Volk seinen eigenen Bedürfnissen folgt? Heute zählt eine Inszenierung des „Rienzi“ zu den Raritäten im
Opernrepertoire. Erzählt wird die Geschichte eines römischen Tribuns namens Cola Rienzi, der sich vom Volk wählen ließ mit dem Versprechen, der Nation zu ihrer alten Größe zu verhelfen. Rienzi scheitert, weil sein militanter Nationalismus Opfer an den Fronten eines
wahnwitzig vom Zaun gebrochenen Krieges fordert. Angesichts der Toten wendet sich das Volk von Rienzi ab. Entmachtet geht er in den Flammen des brennenden Capitols unter.

Musikalische Leitung: Christoph Ulrich Meier
Inszenierung: Katharina Wagner
Bühne und Kostüme: Tilo Steffens
Chöre: Tarmo Vaask

Besetzung
Inszenierung Katharina Wagner
Ausstattung Tilo Steffens
Chöre Tarmo Vaask

Steffano Colonna Jose Gallisa
Cecco del Vecchio Alberto Albarrán
Ein Friedensbote Karin Neubauer
Baroncelli Christian-Andreas Engelhardt
Adriano Tamara Klivadenko
Cola Rienzi Mark Duffin
Musikalische Leitung Christoph Ulrich Meier
Raimondo Franz Becker-Urban
Paolo Orsini Loren Lang
Irene Patricia Andress


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"Rienzi" - Foto: Jörg Landsberg

La finta giardiniera - Die Gärtnerin aus Liebe

Freitag, 03. Oktober 2008, 18.00 Uhr

Termine

28. September 2008
03. | 10. | 12. Oktober 2008
01. November 2008

Wolfgang Amadeus Mozart
Heiteres Drama in drei Akten
Text von Giuseppe Petrosellini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sie war eine der Überraschungshits der Spielzeit 2006/2007 – Philipp Himmelsmanns klug durchdachte, nichtsdestotrotz überaus sinnliche Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Gärtnerin aus Liebe“. Der seinerzeit gerade neunzehnjährige Mozart erzählt in seinem Werk die Geschichte der Gräfin Violante Ornesti, die sich als Gärtnerin vekleidet und inkognito unversehens ihren früheren Geliebten Graf Belfiore zu sehen. Der wiederum glaubt sie nicht mehr unter den Lebenden – und dies ist erst der Beginn zahlreicher
Verwicklungen …
„Durch Regisseur Philipp Himmelmanns hinreißend komödiantisch-rasantes Ideenfeuerwerk mausert sich das vermeintlich hässliche Entlein unter Mozarts Werken zum stolzen Schwan“, schrieb „Die Welt“, und die „Nordwest-Zeitung“ urteilte: „Himmelmanns Inszenierung im goldenen Labyrinth von Hermann Feuchter ist genau, witzig, klug und voller Überraschungen.“ Philipp Himmelmann hat schon mehrfach in Bremen inszeniert (unter anderem „Das Feuerwerk“ und „Don Quichotte“); in der Spielzeit 2008 / 2009 wird er bei Vincenzo Bellinis Oper „Norma“ Regie führen.

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Philipp Himmelmann
Bühne: Hermann Feuchter


Besetzung
Musikalische Leitung Daniel Montané
Inszenierung Philipp Himmelmann
Kostüme Gesine Völlm
Bühnenbild Hermann Feuchter

Nardo Alberto Albarrán
Belfiore Jared Rogers
Serpetta Eun-Kyung Um
Ramiro Nadja Stefanoff
Arminda Sara Hershkowitz
Podesta Mihai Zamfir
Sandrina Nadine Lehner

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Tanztheater - Wohin

Urs Dietrich

Tanztheater Bremen
Premiere
Samstag, 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr


Neues Schauspielhaus

Termine
25. | 29. Oktober 2008
06. | 07. | 13. | 15. | 22. | 29. November 2008
03. | 11. Dezember 2008

„Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das / nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund, / Bewunderung und Liebe oder Hass / dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund / tragischer Klage wunderlich entstellt. / Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen. / Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen, / spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.“
Diese Zeilen aus dem Gedicht „Todes-Erfahrung“ von Rainer Maria Rilke beschreiben den Assoziationsraum, in dem das neue Tanzstück von Urs Dietrich entsteht. Mit seinem Ensemble, dem Tanztheater Bremen, begibt er sich auf die Suche nach dem „Wohin“ angesichts unserer Endlichkeit. In der ihm eigenen assoziativen Bild und Bewegungssprache erwächst ein Abend voller poetischer Kraft und mehrdimensionaler Sinnbezüge.

Choreographie: Urs Dietrich
Bühne und Kostüme: Urs Dietrich

Besetzung
Choreographie Urs Dietrich
Ausstattung Urs Dietrich
Héloïse Fournier
Mimi Jeong
Sunju Kim
Magali Sander-Fett

Frauke Scharf
Tomas Bünger
Constantin Georgescu
Jae Won Oh
Robert Przybyl
Mirek Zydowicz



„Der zerbrochne Krug“

Christian Pade inszeniert:

„Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist

Premiere am 24. Oktober 2008 im Weitere Termine: 26.10.2008, 18:00 / 05.11.2008, 19:30 / 08.11.2008, 19:30 / 12.11.2008, 19:30 / 22.11.2008, 19:30 / 28.11.2008, 19:30 / 02.12.2008, 19:30 / 11.12.2008, 19:30 / 16.12.2008, 19:30 / 20.12.2008, 19:30 / 09.01.2009, 19:30 / 14.01.2009, 18:00 / 29.01.2009, 18:00

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"Der zerbrochene Krug" Foto: Jörg Landsberg

"Die bitteren Tränen der Petra von Kant"

Rainer Werner Fassbinder
Premiere: Donnerstag, 16. Oktober 2008, 20.30 Uhr

im Brauhauskeller

Termine
16. | 18. | 24. | 25. | 30. | 31. Oktober 2008
01. | 07. | 08. | 15. | 20. | 22. | 26. | 27. November 2008
01. | 08. | 17. | 20. Dezember 2008

Auch am Theater Bremen war er aktiv und revolutionierte die Theaterlandschaft:
Rainer Werner Fassbinder, einer der gegenwartskritischsten und umstrittensten Künstler der BRD der siebziger Jahre. Mit „Petra von Kant“ schrieb er eine Fallstudie über Liebe und Macht. Seine Menschenportraits und seine modernen Frauenbilder machen die Aktualität seiner Stücke aus. Die beruflich sehr erfolgreiche Petra von Kant versucht, ihren Liebeshunger in der Beziehung mit der jungen Karin zu stillen. Doch je mehr sie sich an den Anker klammert, der die Leerstelle in ihrem Leben füllen soll, ist ein Strudel von Abhängigkeiten die Folge. Regisseurin Mirja Biel absolvierte eine Ausbildung zur Theatermalerin und ein Kunstgeschichts-, Literatur- und Theaterwissenschaftsstudium, bevor sie an der Theaterakademie Hamburg Regie studierte. Sie inszenierte u. a. „Die Glasmenagerie“ im Thalia in der Gaußstrasse, „Einer sucht. Beckett.“ im St. Pauli Theater und „Krankheit der Jugend“ auf Kampnagel Hamburg. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist sie feste Regieassistentin am Theater Bremen.

Inszenierung: Mirja Biel
Bühne und Kostüme


Besetzung
Inszenierung Mirja Biel
Bühne und Kostüm Nele Dörschner
Musik Jörg Zboralski

Valerie von Kant Carla Becker
Marlene Christoph Rinke
Gabriele von Kant/ Karin Thimm Johanna Geißler
Petra von Kant Irene Kleinschmidt

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"Petra von Kant" - Foto: Jörg Landsberg

Die Katze auf dem heißen Blechdach

Wiederaufnahme
Donnerstag, 02. Oktober 2008, 20.00 Uhr

Neues Schauspielhaus

Tennessee Williams
Stück in drei Akten. Deutsch von Jörn van Dyck.

Termine
02. | 05. | 11. | 12. | 17. Oktober 2008
21. November 2008

Das Stück „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ ist eindeutig ein Glanzstück der amerikanischen Dramatik – und auch die Verfilmung mit Paul Newman und Elizabeth Taylor ist unvergessen.

„Big Daddy“ ist der Patriarch der Familie Pollitt, er ist an Krebs erkrankt und wird nicht mehr lange leben. Allerdings vertraut er der fehlerhaften Aussage seines Arztes, sein Leiden sei nicht ernst. Er hat die Familie wie ein Unternehmen mit harter Hand geführt und niemals Schwäche gezeigt. An seinem 65. Geburtstag entbrennt der Streit um das Erbe, der langsam die mühsam errichtete Fassade einer perfekten Familie einreißt. Der älteste Sohn Gooper, ein ehrgeiziger und gieriger Rechtsanwalt mit Frau und fünf Kindern, will seinen Bruder Brick vom Erbe ausschließen. Bricks Karriere als Footballstar ist nach einem Unfall gescheitert, er säuft und will von dem zu erwartenden Erbe nichts wissen. Deshalb versucht seine Frau Maggie seine Interessen zu vertreten. Doch ihr, der Kinderlosen, schlägt nur Verachtung entgegen – selbst von Brick, der ihr die Schuld am Tod seines Jugendfreundes gibt. Seitdem hat er sie nicht mehr angefasst und duldet sie nur noch. Brick wird in einer Aussprache mit „Big Daddy“ jedoch seinen Lebensekel überwinden und ein Stück, das mit einem anscheinend unentwirrbaren Lügengeflecht begonnen hat, wird zu einem flammenden Plädoyer für die Wahrheit. – Manchmal sind diejenigen, denen wir am nächsten stehen, unsere schlimmsten Feinde. In den Theaterstücken des amerikanischen Realisten Tennessee Williams ist es immer so. Er zeichnet die Psychogramme eines Familienlebens, in dem die Konflikte nicht mehr zu verstecken sind.

Christian von Treskow, Jahrgang 1968, absolvierte 1996 die Regieklasse der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Ersten Engagements am Deutschen Theater und dem Burgtheater sowie der Gründung einer freien Gruppe in Berlin folgte ein ausgedehntes Wanderdasein als freischaffender Regisseur. 2004 wurde seine Inszenierung von Marc Beckers „Margot und Hannelore“ mit dem Impulse-Preis ausgezeichnet sowie seine Uraufführung von „Wir im Finale“ zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

Pressestimmen:
„Regisseur Christian von Treskow dreht hier richtig auf: lässt die verfeindeten Brüder Brick und Gooper völlig durchdrehen (...). Unvergesslich wird die Big Mama von Gabriele Möller-Lukasz dargestellt. (…) Auf dem berühmten rechten Fleck schlägt bei ihr nämlich ein famoses, ein ebenso goldiges wie rustikales Herz, was ihr eine Bühnenpräsenz von seltener Eindringlichkeit beschert. Gabriele Möller-Lukasz könnte hier auch völlig stumm auftreten, dennoch würde sie jede Szene souverän beherrschen. Christian von Treskows Inszenierung ist nicht nur amüsant sondern, was im Theater heute viel seltener ist, tatsächlich glaubhaft und anrührend. Daran haben namentlich auch Johanna Geißler und Glenn Goltz ihren Anteil. Ein absolut stimmiger, durchweg sehenswerter (…) Neustart unseres Schauspiels im Neuen Schauspielhaus.“
Rainer Mammen, Weser Kurier

„Regisseur Christian von Treskow begegnet seinen gescheiterten Figuren mit ebenso viel Ironie wie Wahrhaftigkeit. Vor allem Urgestein Detlev Greisner in der Rolle des Big Daddy und Neuzugang Glenn Goltz als Brick glänzen in diesem Meisterstück der Dramatik. Der Lohn: Bravos und langer Applaus des Publikums.“
Corinna Laubach, Bild

„Im Laufe der Inszenierung gewinnen Christian von Treskows Figuren an Authentizität, sein Geschichte an Dichte, sein Plädoyer für die zwischenmenschliche Ehrlichkeit an Glaubwürdigkeit und Intensität. Dem heimischen Publikum hat’s gefallen.“
Jan Zier, taz



Theater Bremen - Foto: Jörg Landsberg

Zur schönen Aussicht

Premiere
Freitag, 19. September 2008, 20.00 Uhr

Neues Schauspielhaus

Termine
19. | 20. | 21. | 26. | 27. | 28. September 2008
01. | 03. | 04. | 09. | 10. | 18. | 24. | 26. Oktober 2008
08. | 09. | 26. November 2008
16. | 20. Dezember 2008 letzte Vorstellung


Als erste Produktion der Spielzeit 2008/2009 wird eine Komödie des großen österreichischen Dramatikers Ödön von Horváth ein kleines Hotel in ein Tollhaus von Intrigen, Verschwörungen und Lügen verwandeln. „Zur schönen Aussicht“ ist eine beißende Gesellschaftssatire, die einen schonungslosen Blick in die Tiefen der menschlichen Seele ermöglicht. Das Hotel „Zur schönen Aussicht“ erlebt eine Flaute. Ein einziger Gast hält das Personal in Atem und verzögert den drohenden Ruin: Ada Freifrau von Stetten. Aber nicht die schöne Lage des Hotels verlängert ihren Aufenthalt, vielmehr hat es ihr der Hoteldirektor
Strasser angetan, der sich seinem einzigen Gast gegenüber in jeder Hinsicht dankbar zeigt. Als die junge Stenotypistin Christine unvermittelt auftaucht und Strasser damit konfrontiert, dass sie nach einer kurzen Affäre ein Kind von ihm hat, bekommt Strasser Angst um das Kartenhaus seiner Existenz. Gemeinsam mit Adas Bruder und dem Personal beginnt er Christine zu terrorisieren. Aber Strasser irrt sich, denn Christine ist zurückgekommen, um das Hotel zu retten. Der Regisseur Christian von Treskow inszenierte in der Spielzeit 2007/2008 bereits erfolgreich Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ am Theater Bremen. In der Spielzeit 2009/2010 wird Christian von Treskow Schauspielintendant der Wuppertaler Bühnen.

Inszenierung: Christian von Treskow
Bühne und Kostüme: Monika Gora

Besetzung
Inszenierung Christian von Treskow
Bühne und Kostüm Monika Gora
Musik Sebastian Weber

Karl Jan Byl
Müller Lutz Wessel
Max Sven Fricke
Christine Varia Linnéa Sjöström
Strasser Martin Baum
Ada Freifrau von Stetten Gabriele Möller-Lukasz
Emanuel Freiherr von Stetten Guido Gallmann

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"Zur schönen Aussicht" - Foto: Jörg Landsberg

Außer Kontrolle

Freitag, 14. November 2008
Komödie von Ray Cooney – Deutsch von Nick Walsh Mit Lust und Leiche!
im Theater Syke
Der Autor Ray Cooney ist ein Meister der akribisch genau konstruierten Katastrophe: In atemberaubendem Tempo jagt er seine Figuren von einem Unglück ins nächste, sehr zur Freude der Zuschauer, so auch in „Außer Kontrolle“.
Außereheliche Affären boten schon immer reichlich Material für Komödienstoff. Dass Politiker nicht nur privaten, sondern auch politischen Ärger bekommen können, wenn sie einen Seitensprung begehen, wissen wir spätestens seit Bill Clinton.
In „Außer Kontrolle“ verabredet sich Minister Richard Willy zu einem Schäferstündchen im Luxushotel bei Champagner und Austern mit Susi, der attraktiven Sekretärin des Oppositionsführers. Eigentlich soll er an einer Nachtsitzung des Parlaments teilnehmen.
Als die Zwei in der Suite eine Leiche entdecken, bestellt der Minister seinen Sekretär Kurt, den Mann für alle Fälle, ins Hotel . Mit Kurts Hilfe soll alles schnell und diskret, ganz im Sinne der Regierung, geregelt werden. Doch alles geht schief und nach und nach tauchen immer mehr ungebetene und überraschende Gäste auf. Als sich die anfänglich vermeintliche Leiche in einen lebendigen Privatdetektiv rückverwandelt, gerät das von Minister und Kurt konstruierte Lügengerüst völlig außer Kontrolle und der Zuschauer kommt aus dem Staunen und Lachen nicht mehr heraus.
Besetzung: Romanus Fuhrmann Minister Richard Willy Jacques Breuer Sekretär Kurt Ritgen Gisbert P. Terhorst Hotelmanager Viola Wedekind Sekretärin Susi Wertebach Bruno Reinecker Privatdetektiv Donald Gollmann Ronnie Wertebach Sabine Urig Pamela Willy Konstanze Proebster Schwester Köster Regie: Martin Woelffer
Bühnenbild: Tom Presting
Kostüm: Polly Matthies
Minuten turbulent über die Rampe geht und jeden, aber wirklich jeden Zuschauer vor Lachen durchschüttelt. - Spreeradio 17.6.2007
Jacques Breuer - Toll! Erbarmungslos zieht Ray Cooneys Farce im Kudamm- Theater die Schraube zum Irrsinn an. Komik steigert sich in Hysterie, die Schauspieler schwitzen sich die Seele aus dem Leib. Regisseur Martin Woelffer gibt dem Affen Zucker und schenkt seinem Publikum zwei Stunden Lachen nonstop! - BZ 19.6.2007
Und wenn ich da zuerst Jacques Breuer nenne, der den Sekretär in Nöten spielt, dann hat das Gründe: Den kennt man aus unzähligen Serien-Krimis, wo er fast immer den etwas zwielichtigen Verdächtigen spielt, und nun überrascht und entzückt er hier als absolut komischer Knaller ..... rate ich schlicht: Ansehen, sich amüsieren wie Bolle - selten wird schierer Blödsinn so schön perfekt vorgeführt. - RBB 88,8 Juni 08.02.2002
Guter alter Theaterschwank, mit allen Wassern gewaschen. Tempo, Pointen und Spaßigkeit. - Berliner Morgenpost 19.6.2007
Komödie am Kurfürstendamm, Berlin
Eintritt: € 22,-- / 20,-- / 18,-- (ermäßigt € 15,-- / 13,-- / 11,--)



Bild Theater Syke




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