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Heinz Sauer und Michael Wollny – verschmelzende Radikale am Samstag, 15. November 2008, 20.00 Uhr im Theater Syke
Zwei Radikale und die Gabe, ohne Verlust miteinander zu verschmelzen: Saxophonist Heinz Sauer und Pianist Michael Wollny zeigen mit ihrem zweiten ACT-Album „Certain Beauty”, wie Kompromisslosigkeit zu vollendeter Jazz-Schönheit führt. Nachdem das Konzert im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt werden musste, wird die generationenübergreifende Begegnung der beiden Musiker nun nachgeholt.
Selten löste eine deutsche Jazz-Produktion eine solche Welle von Auszeichnungen und überschwänglichen Kritiken aus. Die Welt am Sonntag zählte diese Musik „zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat”, und die ZEIT ging noch weiter – mit dem aufrüttelnden Attest: „Der Jazz lebt hier wieder”. Der renommierte Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, fünf Sterne des Fonoforums, vier Sterne des französischen Jazzman-Magazins: Dies waren einige Highlights der Spontan-Reaktionen im Jahr 2005 auf das CD-Debüt des Duos von Saxophonist Heinz Sauer und Pianist Michael Wollny. Was tut man in so einem Fall? Weitermachen, mit noch mehr Hingabe …
Heinz Sauer – Saxophon Michael Wollny – Piano Konzertsaal der Kreissparkasse Syke € 18,-- (im Vorverkauf € 15,--) Kreissparkasse Syke – 04242 / 161 365 STADT & KULTUR, Buchhandlung Schüttert
JFK Jazz Folk Klassik in Syke e. V.
www.jfk-syke.de Website: http://www.heinzsauer.de/ MySpace: http://www.myspace.com/michaelwollny
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Kapriole (75) Stefan Jürgens - "Alles aus Liebe" comedyblues - "Vorpremiere"
Donnerstag, 06.11.2008, 20 Uhr Theater Kleines Haus
Auf vielfachen Wunsch haben wir ihn wieder nach Delmenhorst geholt! Und das sogar mit der Vorpremiere seines neuen Programms und seiner Band! Stefan Jürgens erzählt aus männlicher Sicht von der Liebe, dem Leben, den Frauen: „ Ich bin ja jetzt auch 45". Wenn Männer in dem Alter anfangen, sich mal richtig anzugucken, wie sie so leben, sagen wir, weil sie gerade das erste mal hin und wieder eine Brille zum lesen brauchen...das ein oder andere Detail in ihrer gemeinsamen Familienhöhle erkennen....ja dann...gehen selbst militante Nichtraucher schon mal Zigaretten holen....Frauen nennen diese Phase gern Midlife Crisis....im Prinzip eine männliche Sache...Bei Frauen heißt das Klimakterium und ist hormonell bedingt. Mit anderen Worten aus weiblicher Sicht: Die Frauen können nix dafür und den Männern geht’s einfach zu gut...
„.......Komiker ist er immer noch, nicht der klassischen Stand-up-Comedian, sein Anspruch ist gestiegen und das merkt man auch seinen Themen an. Stefan Jürgens ist eine scharfer Beobachter des Alltags, er verdeutlicht das versteckte offensichtliche und regt mit Anekdoten zum Mit- und Nachdenken an....“ Rhein-Sieg Rundschau 12/07
www.stefanjuergens.com
Eintritt: 16,00 Euro / erm. 14,00 Euro
VVK + Info: 04221 99-2464 E-mail: kultur-buero@delmenhorst.de
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Wolfgang Amadeus Mozart Oper in zwei Aufzügen Libretto von Emanuel Schikaneder
Premiere Sonntag, 30. November 2008, 18.00 Uhr
Termine 30. November 2008 05. | 10. | 13. | 18. | 22. | 26. | 28. Dezember 2008 11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009 01. | 08. | 12. | 18. | 25. Februar 2009 07. März 2009 13. April 2009
Sie ist der unangefochtene Publikumsliebling: Mozarts „Zauberflöte“. Einfache Menschen, Geistlichkeit und die Welt der Finsternis ließ der Meister in einer wundersamen Geschichte zusammentreffen und komponierte eine Musik, die – von schlichten Melodien bis zu feierlichen Klängen – jeder Person einen eigenen Ton verleiht. Tamino und ein seltsamer Vogelhändler sollen die Tochter der Königin der Nacht befreien. Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel helfen ihnen dabei, den wahren Bösen zu entlarven und die Prüfungen ihrer Menschlichkeit zu bestehen. „Wo so viel Liebe ist, kann sich das Böse nicht entfalten.“ Regisseur Chris Alexander stammt aus den USA, hat aber zu Bremen eine besondere Beziehung: 1984 gründete er die bremer shakespeare company, der er bis 1991 angehörte. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur vor allem im Musiktheater und inszeniert vorwiegend an den großen Häusern der Vereinigten Staaten.
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Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Chris Alexander Bühne: Marina Hellmann Kostüme: Marie-Theres Cramer Chor: Tarmo Vaask
Besetzung Musikalische Leitung Markus Poschner Inszenierung Chris Alexander Bühnenbild Marina Hellmann Kostüme Marie-Theres Cramer Chöre Tarmo Vaask Sarastro Ethan Herschenfeld Tamino Benjamin Bruns Sprecher Loren Lang 1. Priester Franz Becker-Urban 2. Priester Bert Coumans Königin der Nacht Sara Hershkowitz 1. Dame Jung-Ae Noh 2. Dame Karin Neubauer 3. Dame Barbara Buffy Papageno Jochen Kupfer Papagena Eun-Kyung Um Monostatos Tadahiro Masujima 1. geharnischter Mann Mark Duffin 2. geharnischter Mann Jose Gallisa Regieassistent Caroline Schönau Ausstattungsassistenz Nele Dörschner
„Die Zauberflöte“ auf Classiclive.com
Zum ersten Mal wird eine Oper des Theater Bremen auch im Internet zu erleben sein. Die Bremer Inszenierung „Die Zauberflöte“, die am 30.November im Theater am Goetheplatz Premiere feierte, wird in zwei Wochen auf www.classiclive.com für drei Wochen in kompletter Länge zu sehen sein. Der Regisseur Chris Alexander, der in Bremen bereits mehrfach erfolgreich Regie führte, inszenierte die Oper gemeinsam mit Marina Hellmann (Bühnenbild) und Marie-Theres Cramer (Kostüme) als schwarzes Theater mit allerlei Raffinessen. Extra für diese Produktion kam auch eine wahre Rarität zum Einsatz: Ein original „Papageno Glockenspiel“, auch „Stählernes Gelächter“ genannt. Die Premiere wurde am Sonntag mit rauschendem Applaus begeistert aufgenommen. Es singen: Patricia Andress / Nadine Lehner, Sara Hershkowitz / Eun-Kuyng Um, Barbara Buffy, Karin Neubauer, Jung Ae-Noh, Eun-Kyung Um / Zlatina Taralova, Benjamin Bruns / Jared Rogers, Jochen Kupfer / Alberto Albarran, Ethan Herschenfeld / Jose Gallisa, Tadahiro Masujima / Thomas Scheler, Mark Duffin / Christian-Andreas Engelhardt, Jose Gallisa / Daniel Wynarski, Loren Lang, Franz Becker-Urban / Allan Parkes, Bert Coumans / Yosuke Kodama sowie die Knaben des Tölzer Knabenchores. Es spielen die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Poschner.
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Ludger Vollmer Nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin In deutscher und türkischer Sprache Premiere Freitag, 28. November 2008, 20.00 Uhr Neues Schauspielhaus
Termine 28. | 30. November 2008 05. | 13. | 18. | 22. Dezember 2008 11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009
Diese Uraufführung gehört zu den absoluten Höhepunkten der Saison: „Gegen die Wand“ nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin. Der preisgekrönte Film lief 2004 mit großem Erfolg und kontroversen Diskussionen in den deutschen Kinos. Die Oper erzählt die Geschichte von zwei jungen Deutschtürken. Sibel geht mit Cahit eine Scheinehe ein, um den engen Moralvorstellungen ihrer Familie zu entfliehen. Ihr Lebens- und Liebeshunger stürzt sie in zahllose Affären. Doch Cahit bemerkt, dass er sich tatsächlich in seine Ehefrau verliebt hat. Im Affekt erschlägt er einen ihrer Exgeliebten. Sibel erkennt ihrerseits ihre Liebe zu Cahit und verspricht, auf ihn zu warten, solange er im Gefängnis sitzt. Doch sie kann nicht warten. In Istanbul beginnt sie ein neues Leben. Der Komponist Ludger Vollmer hat für diese Geschichte eine energiegeladene, emotionale Musik geschrieben. Eine Besonderheit ist, dass er nicht nur klassische, sondern auch türkische Instrumente verwendet, die der Oper einen eigenen, dem Sujet angemessenen Spirit verleihen. Regie führt Michael Sturm, dessen Laufbahn als Schüler von Götz Friedrich und mit Assistenzen bei Ruth Berghaus und Harry Kupfer begann. In den letzten Jahren machte er sich mit intensiven, zeitgemäßen Operninterpretationen u. a. in Dessau, Prag, Kassel, Linz und Kaiserslautern einen Namen.
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Besetzung Musikalische Leitung Tarmo Vaask Regie Michael Sturm Ausstattung Monika Gora Choreographie Günther Grollitsch Yilmaz Güner, Hüseyin Can Tufan Yunus Güner Krzysztof Oskwarek Nico, Kellner Achim Rikus Cahit Levent Bakirci Dr. Schiller Johannes Scheffler Birsen Güner Karin Robben Selma Martina Parkes Schauspieler Timo Lampka Tänzerin Angela Kecinski Tänzer Günther Grollitsch
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Gastspiel Freitag, 28. November 2008, 20.30 Uhr
Brauhauskeller
Termine 28. | 29. | 30. November 2008 12. | 13. | 14. Dezember 2008
„Romantik, Leidenschaft und Mördergruben: Hier ist alles drin. Rio Reiser, Konstantin Wecker, John Lennon, Jacques Brel und Joseph Freiherr von Eichendorff. Mit wenigen Kniffen sind die Lieder in die Kneipenszenerie eingebettet, in die der Entertainer für diesen Abend einzieht. Am Ende hat Dirk Audehm seine Pianistin zum Weinen gebracht und das Publikum zum Lachen.“ Astrid Labbert, Weser Kurier Besetzung Inszenierung Henrike Vahrmeyer Ausstattung Natascha Steinkamp
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Sonntag, 09.11.08 16.00 Uhr, Gut Varrel Neestädter Speeldeel - DE SCHUMMELBRÖDER Niederdeutscher Schwank in drei Akten von Gabriele Meier. Nach Motiven des Stückes "Die Logenbrüder" von Carl Laufs und Curt Kraatz Ein klassischer deutscher Schwank, der es in sich hat: Hamburg um 1910 – das Stück spielt also in einer Zeit, in der der Mann erst etwas galt, wenn er auch Mitglied einer Loge war. Da ist es natürlich auch für den jungen Max Drenckhahn absolut notwendig, sich einer Loge anzuschließen, denn seine Schwiegermutter und seine Frau lassen ihm gar keine andere Wahl. Die Damen sind auch deshalb so versessen darauf, ihre Männer in der Loge gut aufgehoben zu wissen, damit sie immer sicher sein können, wo die Herren sich gerade aufhalten. Dass Max' Schwiegervater nur behauptet, Logenbruder zu sein, stattdessen aber lieber seine Abende in einem Lokal mit zweifelhaftem Ruf verbringt, kommt Max gerade recht. So werden aus den beiden vermeintlichen Logenbrüdern zwei "Schummelbröder" – bis die Schummelei auffliegt, weil echte Logenbrüder im Haus auftauchen! Misstrauische Gattinnen und turbulente Verwicklungen sind die unvermeidliche Folge... (Theaternachmittag mit Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis)
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Giuseppe Verdi Oper in vier Akten von Temistocle Solera In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wiederaufnahme Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr Termine 31. Oktober 2008 16. | 25. November 2008 19. | 27. Dezember 2008
Nabucco“ ist typisch italienische Oper. Verdi gestaltet in ihr die großen Operngefühle wie Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Liebe und Wahnsinn in überwältigender Genauigkeit und verbindet sie mit der existenziellen Erfahrung von Entwurzelung, Intrige und Einsamkeit. Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.
Chor Theater Bremen und Extrachor
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Pressestimmen
„Regisseur Karsten Wiegand gelingt zusammen mit Bärbl Hohmann (Bühne) und Tabea Braun (Kostüme) eine Reihe eindrucksvoller Bilder, deren schönstes dem berühmten Gefangenenchor gilt. – Markus Poschner (…) gab mit der Aufführung eine viel versprechende Visitenkarte als Operndirigent ab. – Das Publikum war spürbar angetan und zeigte das durch großen, mit vielen Bravo-Rufen durchsetzten Beifall.“ Gerhart Asche, Weser Kurier
„Mit der Oper feierte der neue Generalmusikdirektor Markus Poschner seinen bemerkenswerten Einstand. Die Premiere gelang. - Ein fulminantes Ereignis war die gesangliche Leistung von Catherine Foster als Abigaille.“ Wolfgang Denker, Nordwest Zeitung
„Wiegands Inszenierung setzt vor allem auf den Reiz ihrer gleichnishaften Bilder. - Musikalisch obwaltet Sorgfalt. Unter dem neuen Bremer GMD Markus Poschner klingt Verdis raues Frühwerk auch da, wo es genialisch drauflos plautzt, noch gut dosiert. Keine überzogenes Klangfeuerwerk, sondern auch im Auflodern Umsicht mit Vortritt für die Sänger.“ Joachim Lange, DIE WELT
„Das Bremer Goethetheater wurde zum besten Opernhaus Deutschlands gekürt, und es geht noch besser. Mit Verdis Oper „Nabucco“ lieferte Neu-Intendant Hans-Joachim Frey ein Feuerwerk ab. Bei der Premiere gab es Beifallsstürme. - Atemberaubend inszeniert. Für gesanglichen Pfeffer sorgen König Nabucco (Juan Orozco) und Racheengel Abigaille (Catherine Foster). Abgerundet wird das Fest der Sinne durch den neuen Generalmusikdirektor Markus Poschner. Ein wahrer Teufelskerl am Dirigentenpult. Bravo, Bravo, Bravo.“ Corinna Laubach, BILD
„Hans-Joachim Frey dürfte seine Skeptiker überzeugt haben. Die zweite Opernpremiere mit Verdis „Nabucco“ geriet weitgehend zu einem musikalischen Ereignis auf Festspielniveau. Das Publikum feierte Sänger, Orchester und GMD, das Regieteam wurde in den Beifall einbezogen.“ Markus Wilks, Kreiszeitung
Besetzung Musikalische Leitung Daniel Montané Inszenierung Karsten Wiegand Bühnenbild Bärbl Hohmann Kostüme Tabea Braun Chöre Tarmo Vaask Nabucco Juan Orozco Zacharias Ethan Herschenfeld Abigaille Kelly Cae Hogan Fenena Nadja Stefanoff Oberpriester des Baal Loren Lang Abdallo Sung-Kuk Chang Rahel Zlatina Taralova
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Premierenverschiebung
vom Freitag 14.11.2008 um 20 Uhr auf Sonntag, den 23.11.2008 um 18 Uhr
Die Theaterleitung hat sich entschlossen der Produktion „you say goodbye – I say hello“ noch zehn zusätzliche Probentage zu ermöglichen. Außerdem wird der Regisseur Robert Schuster (Regisseur der Produktion „Bakchen“) das Regieteam verstärken und bereichern. Deshalb wird die Premiere des Schauspiel-Liederabends auf Sonntag, den 23.11.2008 um 18 Uhr verschoben. Als Ersatz für die Vorstellung am Freitag, den 14. November wird das Erfolgsstück „die Katze auf dem heißen Blechdach“ und am Sonntag, den 16. November das Stück „zur schönen Aussicht“ gespielt.
Henrike Vahrmeyer, Alexander Seemann Ein Schauspiel-Liederabend
Sonntag, 16. November 2008, 18.00 Uhr fällt aus Neues Schauspielhaus
Termine 14. | 16. | 23. November 2008 04. | 06. | 07. | 15. | 17. | 26. | 27. | 30. | 31. | 31. Dezember 2008
Rauf, runter, rein, raus – tagtäglich durchlaufen wir fremde wie bekannte Treppenhäuser und begegnen dabei fremden wie bekannten Personen. Verschiedene Menschen auf dem Weg von und zu verschiedenen Orten. Oft kommt es bei diesen Begegnungen zu einem flüchtigen Blick, gelegentlich zu einem kurzen Gruß, selten zu einem unverbindlichen Gespräch. Stop! Kurz mal anhalten. Was passiert, wenn plötzlich etwas Unvorhergesehenes den hektischen Lauf des Alltags unterbricht? Diese Frage stellen sich auf unterhaltsame und vor allem musikalische Weise – mit Liedern von Monteverdi bis Radiohead – die Regisseurin Henrike Vahrmeyer und der Musiker Alexander Seemann. In ihrem Schauspiel-Liederabend lassen sie Menschen mit den unterschiedlichsten Wegen, Gedanken und Träumen in einem Treppenhaus aufeinander treffen – und plötzlich ist gar nichts mehr alltäglich. Denn Treppenhäuser verbinden nicht nur Etagen und Räume in einem Haus, sondern manchmal auch Menschen. Dem Bremer Publikum ist das Team Vahrmeyer und Seemann durch die Kult-Liederabende „Sch…Liebe“ und „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sowie durch die erfolgreichen Inszenierungen „Mobil“ und „Die Eisvögel“ bekannt.
Inszenierung: Henrike Vahrmeyer Bühne und Kostüme: Ana Tasic Musikalische Leitung: Alexander Seemann
Besetzung Inszenierung Henrike Vahrmeyer Bühne und Kostüm Ana Tasic Musikalische Leitung Alexander Seemann Johanna Geißler Irene Kleinschmidt Susanne Schrader Detlev Greisner Siegfried W. Maschek Christoph Rinke Mathis Julian Schulze
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August Zirner und das Spardosen-Terzett "Diagnose Jazz" Eine Geschichte in Wort und Musik
Sa., 08.11.2008, 20 Uhr Theater "Kleines Haus" Delmenhorst
Um Jazz-Legenden wie z.B. Thelonious Monk, Charles Mingus und Rahsaan Roland Kirk nachzuspüren, tat sich der Schauspieler und Querflötist August Zirner mit dem Spardosen-Terzett zusammen. Es werden wahre und fiktive, amüsante aber auch tragische Geschichten aus dem Leben der Jazzlegenden erzählt, in Wort und Musik. "Monk, Mingus und Roland Kirk waren radikale Individualisten, sie waren Sprachsuchende die Schwierigkeiten mit verbaler Kommunikation hatten. Ich habe die Nähe zur Sprache und Sehnsucht nach Musik." August Zirner
August Zirner, Jahrgang 1959, wuchs in Urbana, Illinois, USA, als Sohn österreichischer Emigranten auf. In Wien zunächst Max Reinhardt Seminar, erstes Engagement am Volkstheater Wien, danach Münchner Kammerspiele, Theater in der Josephstadt, Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Salzburger Festspiele. Zudem zahlreiche hochkarätige TV- und Kinofilmen, zuletzt "Eine einzige Tablette" (ARD-Zweiteiler, Regie: Adolf Winkelmann). 2007 Adolf-Grimme-Preis für das interkulturelle TV-Drama "Wut" (ARD). 2008 Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Eintritt: 20 Euro/ Erm. 16 Euro VVK: KulturBüro Delmenhorst im Rathaus/ Telefon (04221) 99 2464
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Nach Oscar Wilde Weihnachtsmärchen
Premiere Sonntag, 09. November 2008, 18.00 Uhr
Theater am Goetheplatz
Termine 09. | 13. | 17. | 17. | 21. | 23. | 29. November 2008 01. | 01. | 02. | 02. | 03. | 03. | 04. | 04. | 07. | 07. | 08. | 08. | 09. | 09. | 10. | 10. | 11. | 11. | 12. | 15. | 16. | 16. | 17. | 17. | 18. | 18. | 19. Dezember 2008 08. | 08. | 12. | 13. | 14. | 15. | 25. Januar 2009
Oscar Wilde hat in seinem berühmtesten und beliebtesten Märchen „Das Gespenst von Canterville“ eine Geschichte erzählt, die Generationen von Kindern und Eltern begeistert. Seit mehr als 300 Jahren ist Sir Simon Canterville ein sehr ehrenwerter englischer Geist. Er spukt im Haus seiner Familie und das mit äußerst großem Erfolg. Besonders stolz ist er auf die Vielzahl seiner gruseligen Verkleidungen – ob mit Kopf oder ohne, ob mit rostiger Kette oder in blitzender Rüstung, Sir Simon schafft es, auch den hartnäckigsten Zweifler zu erschrecken. Und als ständige Erinnerung an seine Anwesenheit ziert den Teppich der Bibliothek ein grausiger Blutfleck, der seit Jahrhunderten durch kein Reinigungsmittel zu entfernen war. Bis heute. Denn das ehrwürdige Schloss der Cantervilles ist an eine moderne amerikanische Familie verkauft worden. Die Familie Otis glaubt nicht an Gespenster und schlägt alle Warnungen lachend in den Wind. Als erstes putzt Mrs. Otis den hässlichen Fleck vom Boden. Die schönen Zeiten für Sir Simon scheinen vorbei zu sein, doch Virginia, die Tochter der Amerikaner, hat Mitleid mit dem alten Gespenst … Der Regisseur, Schauspieler und Moderator Dirk Böhling wird gemeinsam mit seinem Team aus Monika Gora und Alexander Seemann, das sich schon in „Der Zauberer von Oz“ bewährt hat, Oscar Wildes Märchen zu einem fantasievollen Erlebnis für die ganze Familie gestalten.
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Inszenierung: Dirk Böhling Bühne: Monika Gora Kostüme: Bente Matthiessen Musikalische Leitung: Alexander Seemann
Besetzung Inszenierung Dirk Böhling Bühnenbild Monika Gora Kostüme Bente Matthiessen Musik Alexander Seemann Sir Simon, Gespenst Martin Baum Mr. Otis Fred Apke Mrs. Otis Gabriele Möller-Lukasz Viginia Berit Möller Tom Jan Byl Oscar Sebastian Dominik Musiker Martin Kruzig Jens Piezunka
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Richard Strauss Musikdrama in einem Aufzug Nach der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde Niemals zuvor hat ein Komponist tödliches Begehren, Verweigerung und Erotik so glaubwürdig und aufregend in Musik umgesetzt wie Richard Strauss in „Salome“. Salome, fast noch ein Kind, begegnet dem Heiligen Jochanaan. Ihr Vater Herodes hat den Propheten einsperren lassen, weil der nicht müde wird, die Verbrechen und Sünden des Herrscherhauses anzuklagen. Für die Heranwachsende ist nichts faszinierender als dieser wilde Asket, vor dem ihr Vater Angst hat. Doch Jochanaan verweigert sich und seinen heiligen Körper dem Begehren der Kindfrau. Salome tanzt vor Herodes den „Tanz der Sieben Schleier“ und erhält als Belohnung den Kopf des Heiligen. Mit dem blutenden Haupt in der Hand singt sie einen der großartigsten Monologe der Opernliteratur: „Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan!“ Ein besonderes Kennzeichen dieser Inszenierung ist die Ausstattung von Christan-Ludwig Attersee, einem der gegenwärtig bedeutendsten Maler Österreichs. Dessen sinnlich-opulente Bildsprache versetzt Richard Strauss’ Musik in eine Atmosphäre verruchten Glanzes.
Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Susanne Kristin Gauchel Christian Ludwig Attersee Bühne und Kostüme: Christian Ludwig Attersee
Termine: 19. | 21. | 27. September 2008 01. | 04. | 17. | 21. | 25. Oktober 2008 07. | 07. | 13. | 15. November 2008 29. März 2009 08. | 10. | 16. | 26. April 2009
mehr zu den Terminen www.theater-bremen.de
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Richard Wagner Große tragische Oper in fünf Akten Text vom Komponisten nach dem Roman „Rienzi or The Last of the Tribunes” von Edward George Earle Bulwer-Lytton
Premiere Samstag, 11. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Termine 11. | 13. | 18. | 23. | 30. Oktober 2008 02. | 14. | 21. | 26. November 2008 04. | 07. | 18. April 2009 02. Mai 2009
Regisseurin Katharina Wagner hat zuletzt im Bayreuther Festspielhaus eine heiß diskutierte Interpretation der „Meistersinger“ präsentiert. Nun inszeniert sie in Bremen ein Frühwerk ihres Vorfahren: „Rienzi, der letzte der Tribunen“ – das Werk, das Richard Wagner über Nacht berühmt machte. Wagner hat 1841 dieses monumentale Römerepos geschrieben, das sich um auch heute aktuelle Themen dreht: Was macht die Identität eines Volkes aus? Ist es ohne eine Führerfigur zu eigenen Entscheidungen fähig? Ist es Verrat, wenn das Volk seinen eigenen Bedürfnissen folgt? Heute zählt eine Inszenierung des „Rienzi“ zu den Raritäten im Opernrepertoire. Erzählt wird die Geschichte eines römischen Tribuns namens Cola Rienzi, der sich vom Volk wählen ließ mit dem Versprechen, der Nation zu ihrer alten Größe zu verhelfen. Rienzi scheitert, weil sein militanter Nationalismus Opfer an den Fronten eines wahnwitzig vom Zaun gebrochenen Krieges fordert. Angesichts der Toten wendet sich das Volk von Rienzi ab. Entmachtet geht er in den Flammen des brennenden Capitols unter.
Musikalische Leitung: Christoph Ulrich Meier Inszenierung: Katharina Wagner Bühne und Kostüme: Tilo Steffens Chöre: Tarmo Vaask
Besetzung Inszenierung Katharina Wagner Ausstattung Tilo Steffens Chöre Tarmo Vaask
Steffano Colonna Jose Gallisa Cecco del Vecchio Alberto Albarrán Ein Friedensbote Karin Neubauer Baroncelli Christian-Andreas Engelhardt Adriano Tamara Klivadenko Cola Rienzi Mark Duffin Musikalische Leitung Christoph Ulrich Meier Raimondo Franz Becker-Urban Paolo Orsini Loren Lang Irene Patricia Andress
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Freitag, 03. Oktober 2008, 18.00 Uhr
Termine
28. September 2008 03. | 10. | 12. Oktober 2008 01. November 2008
Wolfgang Amadeus Mozart Heiteres Drama in drei Akten Text von Giuseppe Petrosellini In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Sie war eine der Überraschungshits der Spielzeit 2006/2007 – Philipp Himmelsmanns klug durchdachte, nichtsdestotrotz überaus sinnliche Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Gärtnerin aus Liebe“. Der seinerzeit gerade neunzehnjährige Mozart erzählt in seinem Werk die Geschichte der Gräfin Violante Ornesti, die sich als Gärtnerin vekleidet und inkognito unversehens ihren früheren Geliebten Graf Belfiore zu sehen. Der wiederum glaubt sie nicht mehr unter den Lebenden – und dies ist erst der Beginn zahlreicher Verwicklungen … „Durch Regisseur Philipp Himmelmanns hinreißend komödiantisch-rasantes Ideenfeuerwerk mausert sich das vermeintlich hässliche Entlein unter Mozarts Werken zum stolzen Schwan“, schrieb „Die Welt“, und die „Nordwest-Zeitung“ urteilte: „Himmelmanns Inszenierung im goldenen Labyrinth von Hermann Feuchter ist genau, witzig, klug und voller Überraschungen.“ Philipp Himmelmann hat schon mehrfach in Bremen inszeniert (unter anderem „Das Feuerwerk“ und „Don Quichotte“); in der Spielzeit 2008 / 2009 wird er bei Vincenzo Bellinis Oper „Norma“ Regie führen.
Musikalische Leitung: Daniel Montané Inszenierung: Philipp Himmelmann Bühne: Hermann Feuchter
Besetzung Musikalische Leitung Daniel Montané Inszenierung Philipp Himmelmann Kostüme Gesine Völlm Bühnenbild Hermann Feuchter
Nardo Alberto Albarrán Belfiore Jared Rogers Serpetta Eun-Kyung Um Ramiro Nadja Stefanoff Arminda Sara Hershkowitz Podesta Mihai Zamfir Sandrina Nadine Lehner
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Urs Dietrich
Tanztheater Bremen Premiere Samstag, 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr
Neues Schauspielhaus
Termine 25. | 29. Oktober 2008 06. | 07. | 13. | 15. | 22. | 29. November 2008 03. | 11. Dezember 2008
„Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das / nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund, / Bewunderung und Liebe oder Hass / dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund / tragischer Klage wunderlich entstellt. / Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen. / Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen, / spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.“ Diese Zeilen aus dem Gedicht „Todes-Erfahrung“ von Rainer Maria Rilke beschreiben den Assoziationsraum, in dem das neue Tanzstück von Urs Dietrich entsteht. Mit seinem Ensemble, dem Tanztheater Bremen, begibt er sich auf die Suche nach dem „Wohin“ angesichts unserer Endlichkeit. In der ihm eigenen assoziativen Bild und Bewegungssprache erwächst ein Abend voller poetischer Kraft und mehrdimensionaler Sinnbezüge.
Choreographie: Urs Dietrich Bühne und Kostüme: Urs Dietrich
Besetzung Choreographie Urs Dietrich Ausstattung Urs Dietrich Héloïse Fournier Mimi Jeong Sunju Kim Magali Sander-Fett Frauke Scharf Tomas Bünger Constantin Georgescu Jae Won Oh Robert Przybyl Mirek Zydowicz
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Christian Pade inszeniert:
„Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist
Premiere am 24. Oktober 2008 im Weitere Termine: 26.10.2008, 18:00 / 05.11.2008, 19:30 / 08.11.2008, 19:30 / 12.11.2008, 19:30 / 22.11.2008, 19:30 / 28.11.2008, 19:30 / 02.12.2008, 19:30 / 11.12.2008, 19:30 / 16.12.2008, 19:30 / 20.12.2008, 19:30 / 09.01.2009, 19:30 / 14.01.2009, 18:00 / 29.01.2009, 18:00
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Rainer Werner Fassbinder Premiere: Donnerstag, 16. Oktober 2008, 20.30 Uhr
im Brauhauskeller
Termine 16. | 18. | 24. | 25. | 30. | 31. Oktober 2008 01. | 07. | 08. | 15. | 20. | 22. | 26. | 27. November 2008 01. | 08. | 17. | 20. Dezember 2008
Auch am Theater Bremen war er aktiv und revolutionierte die Theaterlandschaft: Rainer Werner Fassbinder, einer der gegenwartskritischsten und umstrittensten Künstler der BRD der siebziger Jahre. Mit „Petra von Kant“ schrieb er eine Fallstudie über Liebe und Macht. Seine Menschenportraits und seine modernen Frauenbilder machen die Aktualität seiner Stücke aus. Die beruflich sehr erfolgreiche Petra von Kant versucht, ihren Liebeshunger in der Beziehung mit der jungen Karin zu stillen. Doch je mehr sie sich an den Anker klammert, der die Leerstelle in ihrem Leben füllen soll, ist ein Strudel von Abhängigkeiten die Folge. Regisseurin Mirja Biel absolvierte eine Ausbildung zur Theatermalerin und ein Kunstgeschichts-, Literatur- und Theaterwissenschaftsstudium, bevor sie an der Theaterakademie Hamburg Regie studierte. Sie inszenierte u. a. „Die Glasmenagerie“ im Thalia in der Gaußstrasse, „Einer sucht. Beckett.“ im St. Pauli Theater und „Krankheit der Jugend“ auf Kampnagel Hamburg. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist sie feste Regieassistentin am Theater Bremen.
Inszenierung: Mirja Biel Bühne und Kostüme
Besetzung Inszenierung Mirja Biel Bühne und Kostüm Nele Dörschner Musik Jörg Zboralski
Valerie von Kant Carla Becker Marlene Christoph Rinke Gabriele von Kant/ Karin Thimm Johanna Geißler Petra von Kant Irene Kleinschmidt
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Wiederaufnahme Donnerstag, 02. Oktober 2008, 20.00 Uhr
Neues Schauspielhaus
Tennessee Williams Stück in drei Akten. Deutsch von Jörn van Dyck.
Termine 02. | 05. | 11. | 12. | 17. Oktober 2008 21. November 2008
Das Stück „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ ist eindeutig ein Glanzstück der amerikanischen Dramatik – und auch die Verfilmung mit Paul Newman und Elizabeth Taylor ist unvergessen.
„Big Daddy“ ist der Patriarch der Familie Pollitt, er ist an Krebs erkrankt und wird nicht mehr lange leben. Allerdings vertraut er der fehlerhaften Aussage seines Arztes, sein Leiden sei nicht ernst. Er hat die Familie wie ein Unternehmen mit harter Hand geführt und niemals Schwäche gezeigt. An seinem 65. Geburtstag entbrennt der Streit um das Erbe, der langsam die mühsam errichtete Fassade einer perfekten Familie einreißt. Der älteste Sohn Gooper, ein ehrgeiziger und gieriger Rechtsanwalt mit Frau und fünf Kindern, will seinen Bruder Brick vom Erbe ausschließen. Bricks Karriere als Footballstar ist nach einem Unfall gescheitert, er säuft und will von dem zu erwartenden Erbe nichts wissen. Deshalb versucht seine Frau Maggie seine Interessen zu vertreten. Doch ihr, der Kinderlosen, schlägt nur Verachtung entgegen – selbst von Brick, der ihr die Schuld am Tod seines Jugendfreundes gibt. Seitdem hat er sie nicht mehr angefasst und duldet sie nur noch. Brick wird in einer Aussprache mit „Big Daddy“ jedoch seinen Lebensekel überwinden und ein Stück, das mit einem anscheinend unentwirrbaren Lügengeflecht begonnen hat, wird zu einem flammenden Plädoyer für die Wahrheit. – Manchmal sind diejenigen, denen wir am nächsten stehen, unsere schlimmsten Feinde. In den Theaterstücken des amerikanischen Realisten Tennessee Williams ist es immer so. Er zeichnet die Psychogramme eines Familienlebens, in dem die Konflikte nicht mehr zu verstecken sind.
Christian von Treskow, Jahrgang 1968, absolvierte 1996 die Regieklasse der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Ersten Engagements am Deutschen Theater und dem Burgtheater sowie der Gründung einer freien Gruppe in Berlin folgte ein ausgedehntes Wanderdasein als freischaffender Regisseur. 2004 wurde seine Inszenierung von Marc Beckers „Margot und Hannelore“ mit dem Impulse-Preis ausgezeichnet sowie seine Uraufführung von „Wir im Finale“ zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.
Pressestimmen: „Regisseur Christian von Treskow dreht hier richtig auf: lässt die verfeindeten Brüder Brick und Gooper völlig durchdrehen (...). Unvergesslich wird die Big Mama von Gabriele Möller-Lukasz dargestellt. (…) Auf dem berühmten rechten Fleck schlägt bei ihr nämlich ein famoses, ein ebenso goldiges wie rustikales Herz, was ihr eine Bühnenpräsenz von seltener Eindringlichkeit beschert. Gabriele Möller-Lukasz könnte hier auch völlig stumm auftreten, dennoch würde sie jede Szene souverän beherrschen. Christian von Treskows Inszenierung ist nicht nur amüsant sondern, was im Theater heute viel seltener ist, tatsächlich glaubhaft und anrührend. Daran haben namentlich auch Johanna Geißler und Glenn Goltz ihren Anteil. Ein absolut stimmiger, durchweg sehenswerter (…) Neustart unseres Schauspiels im Neuen Schauspielhaus.“ Rainer Mammen, Weser Kurier
„Regisseur Christian von Treskow begegnet seinen gescheiterten Figuren mit ebenso viel Ironie wie Wahrhaftigkeit. Vor allem Urgestein Detlev Greisner in der Rolle des Big Daddy und Neuzugang Glenn Goltz als Brick glänzen in diesem Meisterstück der Dramatik. Der Lohn: Bravos und langer Applaus des Publikums.“ Corinna Laubach, Bild
„Im Laufe der Inszenierung gewinnen Christian von Treskows Figuren an Authentizität, sein Geschichte an Dichte, sein Plädoyer für die zwischenmenschliche Ehrlichkeit an Glaubwürdigkeit und Intensität. Dem heimischen Publikum hat’s gefallen.“ Jan Zier, taz
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Premiere Freitag, 19. September 2008, 20.00 Uhr
Neues Schauspielhaus
Termine 19. | 20. | 21. | 26. | 27. | 28. September 2008 01. | 03. | 04. | 09. | 10. | 18. | 24. | 26. Oktober 2008 08. | 09. | 26. November 2008 16. | 20. Dezember 2008 letzte Vorstellung
Als erste Produktion der Spielzeit 2008/2009 wird eine Komödie des großen österreichischen Dramatikers Ödön von Horváth ein kleines Hotel in ein Tollhaus von Intrigen, Verschwörungen und Lügen verwandeln. „Zur schönen Aussicht“ ist eine beißende Gesellschaftssatire, die einen schonungslosen Blick in die Tiefen der menschlichen Seele ermöglicht. Das Hotel „Zur schönen Aussicht“ erlebt eine Flaute. Ein einziger Gast hält das Personal in Atem und verzögert den drohenden Ruin: Ada Freifrau von Stetten. Aber nicht die schöne Lage des Hotels verlängert ihren Aufenthalt, vielmehr hat es ihr der Hoteldirektor Strasser angetan, der sich seinem einzigen Gast gegenüber in jeder Hinsicht dankbar zeigt. Als die junge Stenotypistin Christine unvermittelt auftaucht und Strasser damit konfrontiert, dass sie nach einer kurzen Affäre ein Kind von ihm hat, bekommt Strasser Angst um das Kartenhaus seiner Existenz. Gemeinsam mit Adas Bruder und dem Personal beginnt er Christine zu terrorisieren. Aber Strasser irrt sich, denn Christine ist zurückgekommen, um das Hotel zu retten. Der Regisseur Christian von Treskow inszenierte in der Spielzeit 2007/2008 bereits erfolgreich Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ am Theater Bremen. In der Spielzeit 2009/2010 wird Christian von Treskow Schauspielintendant der Wuppertaler Bühnen.
Inszenierung: Christian von Treskow Bühne und Kostüme: Monika Gora
Besetzung Inszenierung Christian von Treskow Bühne und Kostüm Monika Gora Musik Sebastian Weber
Karl Jan Byl Müller Lutz Wessel Max Sven Fricke Christine Varia Linnéa Sjöström Strasser Martin Baum Ada Freifrau von Stetten Gabriele Möller-Lukasz Emanuel Freiherr von Stetten Guido Gallmann
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Freitag, 14. November 2008 Komödie von Ray Cooney – Deutsch von Nick Walsh Mit Lust und Leiche! im Theater Syke Der Autor Ray Cooney ist ein Meister der akribisch genau konstruierten Katastrophe: In atemberaubendem Tempo jagt er seine Figuren von einem Unglück ins nächste, sehr zur Freude der Zuschauer, so auch in „Außer Kontrolle“. Außereheliche Affären boten schon immer reichlich Material für Komödienstoff. Dass Politiker nicht nur privaten, sondern auch politischen Ärger bekommen können, wenn sie einen Seitensprung begehen, wissen wir spätestens seit Bill Clinton. In „Außer Kontrolle“ verabredet sich Minister Richard Willy zu einem Schäferstündchen im Luxushotel bei Champagner und Austern mit Susi, der attraktiven Sekretärin des Oppositionsführers. Eigentlich soll er an einer Nachtsitzung des Parlaments teilnehmen. Als die Zwei in der Suite eine Leiche entdecken, bestellt der Minister seinen Sekretär Kurt, den Mann für alle Fälle, ins Hotel . Mit Kurts Hilfe soll alles schnell und diskret, ganz im Sinne der Regierung, geregelt werden. Doch alles geht schief und nach und nach tauchen immer mehr ungebetene und überraschende Gäste auf. Als sich die anfänglich vermeintliche Leiche in einen lebendigen Privatdetektiv rückverwandelt, gerät das von Minister und Kurt konstruierte Lügengerüst völlig außer Kontrolle und der Zuschauer kommt aus dem Staunen und Lachen nicht mehr heraus. Besetzung: Romanus Fuhrmann Minister Richard Willy Jacques Breuer Sekretär Kurt Ritgen Gisbert P. Terhorst Hotelmanager Viola Wedekind Sekretärin Susi Wertebach Bruno Reinecker Privatdetektiv Donald Gollmann Ronnie Wertebach Sabine Urig Pamela Willy Konstanze Proebster Schwester Köster Regie: Martin Woelffer Bühnenbild: Tom Presting Kostüm: Polly Matthies Minuten turbulent über die Rampe geht und jeden, aber wirklich jeden Zuschauer vor Lachen durchschüttelt. - Spreeradio 17.6.2007 Jacques Breuer - Toll! Erbarmungslos zieht Ray Cooneys Farce im Kudamm- Theater die Schraube zum Irrsinn an. Komik steigert sich in Hysterie, die Schauspieler schwitzen sich die Seele aus dem Leib. Regisseur Martin Woelffer gibt dem Affen Zucker und schenkt seinem Publikum zwei Stunden Lachen nonstop! - BZ 19.6.2007 Und wenn ich da zuerst Jacques Breuer nenne, der den Sekretär in Nöten spielt, dann hat das Gründe: Den kennt man aus unzähligen Serien-Krimis, wo er fast immer den etwas zwielichtigen Verdächtigen spielt, und nun überrascht und entzückt er hier als absolut komischer Knaller ..... rate ich schlicht: Ansehen, sich amüsieren wie Bolle - selten wird schierer Blödsinn so schön perfekt vorgeführt. - RBB 88,8 Juni 08.02.2002 Guter alter Theaterschwank, mit allen Wassern gewaschen. Tempo, Pointen und Spaßigkeit. - Berliner Morgenpost 19.6.2007 Komödie am Kurfürstendamm, Berlin Eintritt: € 22,-- / 20,-- / 18,-- (ermäßigt € 15,-- / 13,-- / 11,--)
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