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Stephan Schrader
Cato - die Band

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Nabucco

Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme
Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Termine
31. Oktober 2008
16. | 25. November 2008
19. | 27. Dezember 2008

Nabucco“ ist typisch italienische Oper. Verdi gestaltet in ihr die großen Operngefühle wie Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Liebe und Wahnsinn in überwältigender Genauigkeit und verbindet sie mit der existenziellen Erfahrung von Entwurzelung, Intrige und Einsamkeit.
Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten
dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper
Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.

Chor Theater Bremen und Extrachor

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Pressestimmen

„Regisseur Karsten Wiegand gelingt zusammen mit Bärbl Hohmann (Bühne) und Tabea Braun (Kostüme) eine Reihe eindrucksvoller Bilder, deren schönstes dem berühmten Gefangenenchor gilt. – Markus Poschner (…) gab mit der Aufführung eine viel versprechende Visitenkarte als Operndirigent ab. – Das Publikum war spürbar angetan und zeigte das durch großen, mit vielen Bravo-Rufen durchsetzten Beifall.“
Gerhart Asche, Weser Kurier

„Mit der Oper feierte der neue Generalmusikdirektor Markus Poschner seinen bemerkenswerten Einstand. Die Premiere gelang. - Ein fulminantes Ereignis war die gesangliche Leistung von Catherine Foster als Abigaille.“
Wolfgang Denker, Nordwest Zeitung

„Wiegands Inszenierung setzt vor allem auf den Reiz ihrer gleichnishaften Bilder. - Musikalisch obwaltet Sorgfalt. Unter dem neuen Bremer GMD Markus Poschner klingt Verdis raues Frühwerk auch da, wo es genialisch drauflos plautzt, noch gut dosiert. Keine überzogenes Klangfeuerwerk, sondern auch im Auflodern Umsicht mit Vortritt für die Sänger.“
Joachim Lange, DIE WELT

„Das Bremer Goethetheater wurde zum besten Opernhaus Deutschlands gekürt, und es geht noch besser. Mit Verdis Oper „Nabucco“ lieferte Neu-Intendant Hans-Joachim Frey ein Feuerwerk ab. Bei der Premiere gab es Beifallsstürme. - Atemberaubend inszeniert. Für gesanglichen Pfeffer sorgen König Nabucco (Juan Orozco) und Racheengel Abigaille (Catherine Foster). Abgerundet wird das Fest der Sinne durch den neuen Generalmusikdirektor Markus Poschner. Ein wahrer Teufelskerl am Dirigentenpult. Bravo, Bravo, Bravo.“
Corinna Laubach, BILD

„Hans-Joachim Frey dürfte seine Skeptiker überzeugt haben. Die zweite Opernpremiere mit Verdis „Nabucco“ geriet weitgehend zu einem musikalischen Ereignis auf Festspielniveau. Das Publikum feierte Sänger, Orchester und GMD, das Regieteam wurde in den Beifall einbezogen.“
Markus Wilks, Kreiszeitung

Besetzung
Musikalische Leitung Daniel Montané
Inszenierung Karsten Wiegand
Bühnenbild Bärbl Hohmann
Kostüme Tabea Braun
Chöre Tarmo Vaask
Nabucco Juan Orozco
Zacharias Ethan Herschenfeld
Abigaille Kelly Cae Hogan
Fenena Nadja Stefanoff
Oberpriester des Baal Loren Lang
Abdallo Sung-Kuk Chang
Rahel Zlatina Taralova



Nabucco Theater Bremen - Foto: Jörg Landsberg

Salome

Richard Strauss
Musikdrama in einem Aufzug
Nach der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde
Niemals zuvor hat ein Komponist tödliches Begehren, Verweigerung und Erotik so glaubwürdig und aufregend in Musik umgesetzt wie Richard Strauss in „Salome“.
Salome, fast noch ein Kind, begegnet dem Heiligen Jochanaan. Ihr Vater Herodes hat den Propheten einsperren lassen, weil der nicht müde wird, die Verbrechen und Sünden des Herrscherhauses anzuklagen. Für die Heranwachsende ist nichts faszinierender als dieser
wilde Asket, vor dem ihr Vater Angst hat. Doch Jochanaan verweigert sich und seinen heiligen Körper dem Begehren der Kindfrau. Salome tanzt vor Herodes den „Tanz der Sieben Schleier“ und erhält als Belohnung den Kopf des Heiligen. Mit dem blutenden Haupt in der Hand singt sie einen der großartigsten Monologe der Opernliteratur: „Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan!“ Ein besonderes Kennzeichen dieser Inszenierung ist die Ausstattung von Christan-Ludwig Attersee, einem der gegenwärtig bedeutendsten Maler Österreichs. Dessen sinnlich-opulente Bildsprache versetzt Richard Strauss’ Musik in eine Atmosphäre verruchten Glanzes.

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Susanne Kristin Gauchel
Christian Ludwig Attersee
Bühne und Kostüme: Christian Ludwig Attersee

Termine:
19. | 21. | 27. September 2008
01. | 04. | 17. | 21. | 25. Oktober 2008
07. | 07. | 13. | 15. November 2008
29. März 2009
08. | 10. | 16. | 26. April 2009

mehr zu den Terminen www.theater-bremen.de

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Bild Christian Ludwig Attersee TheaterBremen

Rienzi

Richard Wagner
Große tragische Oper in fünf Akten
Text vom Komponisten nach dem Roman „Rienzi or The Last of the Tribunes” von Edward George Earle Bulwer-Lytton

Premiere
Samstag, 11. Oktober 2008, 19.00 Uhr


Termine
11. | 13. | 18. | 23. | 30. Oktober 2008
02. | 14. | 21. | 26. November 2008
04. | 07. | 18. April 2009
02. Mai 2009

Regisseurin Katharina Wagner hat zuletzt im Bayreuther Festspielhaus eine heiß diskutierte Interpretation der „Meistersinger“ präsentiert. Nun inszeniert sie in Bremen ein Frühwerk ihres Vorfahren: „Rienzi, der letzte der Tribunen“ – das Werk, das Richard Wagner über Nacht berühmt machte. Wagner hat 1841 dieses monumentale Römerepos geschrieben, das sich um auch heute aktuelle Themen dreht: Was macht die Identität eines Volkes aus? Ist es ohne eine Führerfigur zu eigenen Entscheidungen fähig? Ist es Verrat, wenn das Volk seinen eigenen Bedürfnissen folgt? Heute zählt eine Inszenierung des „Rienzi“ zu den Raritäten im
Opernrepertoire. Erzählt wird die Geschichte eines römischen Tribuns namens Cola Rienzi, der sich vom Volk wählen ließ mit dem Versprechen, der Nation zu ihrer alten Größe zu verhelfen. Rienzi scheitert, weil sein militanter Nationalismus Opfer an den Fronten eines
wahnwitzig vom Zaun gebrochenen Krieges fordert. Angesichts der Toten wendet sich das Volk von Rienzi ab. Entmachtet geht er in den Flammen des brennenden Capitols unter.

Musikalische Leitung: Christoph Ulrich Meier
Inszenierung: Katharina Wagner
Bühne und Kostüme: Tilo Steffens
Chöre: Tarmo Vaask

Besetzung
Inszenierung Katharina Wagner
Ausstattung Tilo Steffens
Chöre Tarmo Vaask

Steffano Colonna Jose Gallisa
Cecco del Vecchio Alberto Albarrán
Ein Friedensbote Karin Neubauer
Baroncelli Christian-Andreas Engelhardt
Adriano Tamara Klivadenko
Cola Rienzi Mark Duffin
Musikalische Leitung Christoph Ulrich Meier
Raimondo Franz Becker-Urban
Paolo Orsini Loren Lang
Irene Patricia Andress


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"Rienzi" - Foto: Jörg Landsberg

La finta giardiniera - Die Gärtnerin aus Liebe

Freitag, 03. Oktober 2008, 18.00 Uhr

Termine

28. September 2008
03. | 10. | 12. Oktober 2008
01. November 2008

Wolfgang Amadeus Mozart
Heiteres Drama in drei Akten
Text von Giuseppe Petrosellini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sie war eine der Überraschungshits der Spielzeit 2006/2007 – Philipp Himmelsmanns klug durchdachte, nichtsdestotrotz überaus sinnliche Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Gärtnerin aus Liebe“. Der seinerzeit gerade neunzehnjährige Mozart erzählt in seinem Werk die Geschichte der Gräfin Violante Ornesti, die sich als Gärtnerin vekleidet und inkognito unversehens ihren früheren Geliebten Graf Belfiore zu sehen. Der wiederum glaubt sie nicht mehr unter den Lebenden – und dies ist erst der Beginn zahlreicher
Verwicklungen …
„Durch Regisseur Philipp Himmelmanns hinreißend komödiantisch-rasantes Ideenfeuerwerk mausert sich das vermeintlich hässliche Entlein unter Mozarts Werken zum stolzen Schwan“, schrieb „Die Welt“, und die „Nordwest-Zeitung“ urteilte: „Himmelmanns Inszenierung im goldenen Labyrinth von Hermann Feuchter ist genau, witzig, klug und voller Überraschungen.“ Philipp Himmelmann hat schon mehrfach in Bremen inszeniert (unter anderem „Das Feuerwerk“ und „Don Quichotte“); in der Spielzeit 2008 / 2009 wird er bei Vincenzo Bellinis Oper „Norma“ Regie führen.

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Philipp Himmelmann
Bühne: Hermann Feuchter


Besetzung
Musikalische Leitung Daniel Montané
Inszenierung Philipp Himmelmann
Kostüme Gesine Völlm
Bühnenbild Hermann Feuchter

Nardo Alberto Albarrán
Belfiore Jared Rogers
Serpetta Eun-Kyung Um
Ramiro Nadja Stefanoff
Arminda Sara Hershkowitz
Podesta Mihai Zamfir
Sandrina Nadine Lehner

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