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Ludger Vollmer Nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin In deutscher und türkischer Sprache Premiere Freitag, 28. November 2008, 20.00 Uhr Neues Schauspielhaus
Termine 28. | 30. November 2008 05. | 13. | 18. | 22. Dezember 2008 11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009
Diese Uraufführung gehört zu den absoluten Höhepunkten der Saison: „Gegen die Wand“ nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin. Der preisgekrönte Film lief 2004 mit großem Erfolg und kontroversen Diskussionen in den deutschen Kinos. Die Oper erzählt die Geschichte von zwei jungen Deutschtürken. Sibel geht mit Cahit eine Scheinehe ein, um den engen Moralvorstellungen ihrer Familie zu entfliehen. Ihr Lebens- und Liebeshunger stürzt sie in zahllose Affären. Doch Cahit bemerkt, dass er sich tatsächlich in seine Ehefrau verliebt hat. Im Affekt erschlägt er einen ihrer Exgeliebten. Sibel erkennt ihrerseits ihre Liebe zu Cahit und verspricht, auf ihn zu warten, solange er im Gefängnis sitzt. Doch sie kann nicht warten. In Istanbul beginnt sie ein neues Leben. Der Komponist Ludger Vollmer hat für diese Geschichte eine energiegeladene, emotionale Musik geschrieben. Eine Besonderheit ist, dass er nicht nur klassische, sondern auch türkische Instrumente verwendet, die der Oper einen eigenen, dem Sujet angemessenen Spirit verleihen. Regie führt Michael Sturm, dessen Laufbahn als Schüler von Götz Friedrich und mit Assistenzen bei Ruth Berghaus und Harry Kupfer begann. In den letzten Jahren machte er sich mit intensiven, zeitgemäßen Operninterpretationen u. a. in Dessau, Prag, Kassel, Linz und Kaiserslautern einen Namen.
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Besetzung Musikalische Leitung Tarmo Vaask Regie Michael Sturm Ausstattung Monika Gora Choreographie Günther Grollitsch Yilmaz Güner, Hüseyin Can Tufan Yunus Güner Krzysztof Oskwarek Nico, Kellner Achim Rikus Cahit Levent Bakirci Dr. Schiller Johannes Scheffler Birsen Güner Karin Robben Selma Martina Parkes Schauspieler Timo Lampka Tänzerin Angela Kecinski Tänzer Günther Grollitsch
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Wolfgang Amadeus Mozart Oper in zwei Aufzügen Libretto von Emanuel Schikaneder
Premiere Sonntag, 30. November 2008, 18.00 Uhr
Termine 30. November 2008 05. | 10. | 13. | 18. | 22. | 26. | 28. Dezember 2008 11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009 01. | 08. | 12. | 18. | 25. Februar 2009 07. März 2009 13. April 2009
Sie ist der unangefochtene Publikumsliebling: Mozarts „Zauberflöte“. Einfache Menschen, Geistlichkeit und die Welt der Finsternis ließ der Meister in einer wundersamen Geschichte zusammentreffen und komponierte eine Musik, die – von schlichten Melodien bis zu feierlichen Klängen – jeder Person einen eigenen Ton verleiht. Tamino und ein seltsamer Vogelhändler sollen die Tochter der Königin der Nacht befreien. Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel helfen ihnen dabei, den wahren Bösen zu entlarven und die Prüfungen ihrer Menschlichkeit zu bestehen. „Wo so viel Liebe ist, kann sich das Böse nicht entfalten.“ Regisseur Chris Alexander stammt aus den USA, hat aber zu Bremen eine besondere Beziehung: 1984 gründete er die bremer shakespeare company, der er bis 1991 angehörte. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur vor allem im Musiktheater und inszeniert vorwiegend an den großen Häusern der Vereinigten Staaten.
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Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Chris Alexander Bühne: Marina Hellmann Kostüme: Marie-Theres Cramer Chor: Tarmo Vaask
Besetzung Musikalische Leitung Markus Poschner Inszenierung Chris Alexander Bühnenbild Marina Hellmann Kostüme Marie-Theres Cramer Chöre Tarmo Vaask Sarastro Ethan Herschenfeld Tamino Benjamin Bruns Sprecher Loren Lang 1. Priester Franz Becker-Urban 2. Priester Bert Coumans Königin der Nacht Sara Hershkowitz 1. Dame Jung-Ae Noh 2. Dame Karin Neubauer 3. Dame Barbara Buffy Papageno Jochen Kupfer Papagena Eun-Kyung Um Monostatos Tadahiro Masujima 1. geharnischter Mann Mark Duffin 2. geharnischter Mann Jose Gallisa Regieassistent Caroline Schönau Ausstattungsassistenz Nele Dörschner
„Die Zauberflöte“ auf Classiclive.com
Zum ersten Mal wird eine Oper des Theater Bremen auch im Internet zu erleben sein. Die Bremer Inszenierung „Die Zauberflöte“, die am 30.November im Theater am Goetheplatz Premiere feierte, wird in zwei Wochen auf www.classiclive.com für drei Wochen in kompletter Länge zu sehen sein. Der Regisseur Chris Alexander, der in Bremen bereits mehrfach erfolgreich Regie führte, inszenierte die Oper gemeinsam mit Marina Hellmann (Bühnenbild) und Marie-Theres Cramer (Kostüme) als schwarzes Theater mit allerlei Raffinessen. Extra für diese Produktion kam auch eine wahre Rarität zum Einsatz: Ein original „Papageno Glockenspiel“, auch „Stählernes Gelächter“ genannt. Die Premiere wurde am Sonntag mit rauschendem Applaus begeistert aufgenommen. Es singen: Patricia Andress / Nadine Lehner, Sara Hershkowitz / Eun-Kuyng Um, Barbara Buffy, Karin Neubauer, Jung Ae-Noh, Eun-Kyung Um / Zlatina Taralova, Benjamin Bruns / Jared Rogers, Jochen Kupfer / Alberto Albarran, Ethan Herschenfeld / Jose Gallisa, Tadahiro Masujima / Thomas Scheler, Mark Duffin / Christian-Andreas Engelhardt, Jose Gallisa / Daniel Wynarski, Loren Lang, Franz Becker-Urban / Allan Parkes, Bert Coumans / Yosuke Kodama sowie die Knaben des Tölzer Knabenchores. Es spielen die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Poschner.
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Richard Wagner Große tragische Oper in fünf Akten Text vom Komponisten nach dem Roman „Rienzi or The Last of the Tribunes” von Edward George Earle Bulwer-Lytton
Premiere Samstag, 11. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Termine 11. | 13. | 18. | 23. | 30. Oktober 2008 02. | 14. | 21. | 26. November 2008 04. | 07. | 18. April 2009 02. Mai 2009
Regisseurin Katharina Wagner hat zuletzt im Bayreuther Festspielhaus eine heiß diskutierte Interpretation der „Meistersinger“ präsentiert. Nun inszeniert sie in Bremen ein Frühwerk ihres Vorfahren: „Rienzi, der letzte der Tribunen“ – das Werk, das Richard Wagner über Nacht berühmt machte. Wagner hat 1841 dieses monumentale Römerepos geschrieben, das sich um auch heute aktuelle Themen dreht: Was macht die Identität eines Volkes aus? Ist es ohne eine Führerfigur zu eigenen Entscheidungen fähig? Ist es Verrat, wenn das Volk seinen eigenen Bedürfnissen folgt? Heute zählt eine Inszenierung des „Rienzi“ zu den Raritäten im Opernrepertoire. Erzählt wird die Geschichte eines römischen Tribuns namens Cola Rienzi, der sich vom Volk wählen ließ mit dem Versprechen, der Nation zu ihrer alten Größe zu verhelfen. Rienzi scheitert, weil sein militanter Nationalismus Opfer an den Fronten eines wahnwitzig vom Zaun gebrochenen Krieges fordert. Angesichts der Toten wendet sich das Volk von Rienzi ab. Entmachtet geht er in den Flammen des brennenden Capitols unter.
Musikalische Leitung: Christoph Ulrich Meier Inszenierung: Katharina Wagner Bühne und Kostüme: Tilo Steffens Chöre: Tarmo Vaask
Besetzung Inszenierung Katharina Wagner Ausstattung Tilo Steffens Chöre Tarmo Vaask
Steffano Colonna Jose Gallisa Cecco del Vecchio Alberto Albarrán Ein Friedensbote Karin Neubauer Baroncelli Christian-Andreas Engelhardt Adriano Tamara Klivadenko Cola Rienzi Mark Duffin Musikalische Leitung Christoph Ulrich Meier Raimondo Franz Becker-Urban Paolo Orsini Loren Lang Irene Patricia Andress
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Giuseppe Verdi Oper in vier Akten von Temistocle Solera In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wiederaufnahme Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr Termine 31. Oktober 2008 16. | 25. November 2008 19. | 27. Dezember 2008
Nabucco“ ist typisch italienische Oper. Verdi gestaltet in ihr die großen Operngefühle wie Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Liebe und Wahnsinn in überwältigender Genauigkeit und verbindet sie mit der existenziellen Erfahrung von Entwurzelung, Intrige und Einsamkeit. Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.
Chor Theater Bremen und Extrachor
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Pressestimmen
„Regisseur Karsten Wiegand gelingt zusammen mit Bärbl Hohmann (Bühne) und Tabea Braun (Kostüme) eine Reihe eindrucksvoller Bilder, deren schönstes dem berühmten Gefangenenchor gilt. – Markus Poschner (…) gab mit der Aufführung eine viel versprechende Visitenkarte als Operndirigent ab. – Das Publikum war spürbar angetan und zeigte das durch großen, mit vielen Bravo-Rufen durchsetzten Beifall.“ Gerhart Asche, Weser Kurier
„Mit der Oper feierte der neue Generalmusikdirektor Markus Poschner seinen bemerkenswerten Einstand. Die Premiere gelang. - Ein fulminantes Ereignis war die gesangliche Leistung von Catherine Foster als Abigaille.“ Wolfgang Denker, Nordwest Zeitung
„Wiegands Inszenierung setzt vor allem auf den Reiz ihrer gleichnishaften Bilder. - Musikalisch obwaltet Sorgfalt. Unter dem neuen Bremer GMD Markus Poschner klingt Verdis raues Frühwerk auch da, wo es genialisch drauflos plautzt, noch gut dosiert. Keine überzogenes Klangfeuerwerk, sondern auch im Auflodern Umsicht mit Vortritt für die Sänger.“ Joachim Lange, DIE WELT
„Das Bremer Goethetheater wurde zum besten Opernhaus Deutschlands gekürt, und es geht noch besser. Mit Verdis Oper „Nabucco“ lieferte Neu-Intendant Hans-Joachim Frey ein Feuerwerk ab. Bei der Premiere gab es Beifallsstürme. - Atemberaubend inszeniert. Für gesanglichen Pfeffer sorgen König Nabucco (Juan Orozco) und Racheengel Abigaille (Catherine Foster). Abgerundet wird das Fest der Sinne durch den neuen Generalmusikdirektor Markus Poschner. Ein wahrer Teufelskerl am Dirigentenpult. Bravo, Bravo, Bravo.“ Corinna Laubach, BILD
„Hans-Joachim Frey dürfte seine Skeptiker überzeugt haben. Die zweite Opernpremiere mit Verdis „Nabucco“ geriet weitgehend zu einem musikalischen Ereignis auf Festspielniveau. Das Publikum feierte Sänger, Orchester und GMD, das Regieteam wurde in den Beifall einbezogen.“ Markus Wilks, Kreiszeitung
Besetzung Musikalische Leitung Daniel Montané Inszenierung Karsten Wiegand Bühnenbild Bärbl Hohmann Kostüme Tabea Braun Chöre Tarmo Vaask Nabucco Juan Orozco Zacharias Ethan Herschenfeld Abigaille Kelly Cae Hogan Fenena Nadja Stefanoff Oberpriester des Baal Loren Lang Abdallo Sung-Kuk Chang Rahel Zlatina Taralova
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Richard Strauss Musikdrama in einem Aufzug Nach der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde Niemals zuvor hat ein Komponist tödliches Begehren, Verweigerung und Erotik so glaubwürdig und aufregend in Musik umgesetzt wie Richard Strauss in „Salome“. Salome, fast noch ein Kind, begegnet dem Heiligen Jochanaan. Ihr Vater Herodes hat den Propheten einsperren lassen, weil der nicht müde wird, die Verbrechen und Sünden des Herrscherhauses anzuklagen. Für die Heranwachsende ist nichts faszinierender als dieser wilde Asket, vor dem ihr Vater Angst hat. Doch Jochanaan verweigert sich und seinen heiligen Körper dem Begehren der Kindfrau. Salome tanzt vor Herodes den „Tanz der Sieben Schleier“ und erhält als Belohnung den Kopf des Heiligen. Mit dem blutenden Haupt in der Hand singt sie einen der großartigsten Monologe der Opernliteratur: „Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan!“ Ein besonderes Kennzeichen dieser Inszenierung ist die Ausstattung von Christan-Ludwig Attersee, einem der gegenwärtig bedeutendsten Maler Österreichs. Dessen sinnlich-opulente Bildsprache versetzt Richard Strauss’ Musik in eine Atmosphäre verruchten Glanzes.
Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Susanne Kristin Gauchel Christian Ludwig Attersee Bühne und Kostüme: Christian Ludwig Attersee
Termine: 19. | 21. | 27. September 2008 01. | 04. | 17. | 21. | 25. Oktober 2008 07. | 07. | 13. | 15. November 2008 29. März 2009 08. | 10. | 16. | 26. April 2009
mehr zu den Terminen www.theater-bremen.de
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Freitag, 03. Oktober 2008, 18.00 Uhr
Termine
28. September 2008 03. | 10. | 12. Oktober 2008 01. November 2008
Wolfgang Amadeus Mozart Heiteres Drama in drei Akten Text von Giuseppe Petrosellini In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Sie war eine der Überraschungshits der Spielzeit 2006/2007 – Philipp Himmelsmanns klug durchdachte, nichtsdestotrotz überaus sinnliche Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Gärtnerin aus Liebe“. Der seinerzeit gerade neunzehnjährige Mozart erzählt in seinem Werk die Geschichte der Gräfin Violante Ornesti, die sich als Gärtnerin vekleidet und inkognito unversehens ihren früheren Geliebten Graf Belfiore zu sehen. Der wiederum glaubt sie nicht mehr unter den Lebenden – und dies ist erst der Beginn zahlreicher Verwicklungen … „Durch Regisseur Philipp Himmelmanns hinreißend komödiantisch-rasantes Ideenfeuerwerk mausert sich das vermeintlich hässliche Entlein unter Mozarts Werken zum stolzen Schwan“, schrieb „Die Welt“, und die „Nordwest-Zeitung“ urteilte: „Himmelmanns Inszenierung im goldenen Labyrinth von Hermann Feuchter ist genau, witzig, klug und voller Überraschungen.“ Philipp Himmelmann hat schon mehrfach in Bremen inszeniert (unter anderem „Das Feuerwerk“ und „Don Quichotte“); in der Spielzeit 2008 / 2009 wird er bei Vincenzo Bellinis Oper „Norma“ Regie führen.
Musikalische Leitung: Daniel Montané Inszenierung: Philipp Himmelmann Bühne: Hermann Feuchter
Besetzung Musikalische Leitung Daniel Montané Inszenierung Philipp Himmelmann Kostüme Gesine Völlm Bühnenbild Hermann Feuchter
Nardo Alberto Albarrán Belfiore Jared Rogers Serpetta Eun-Kyung Um Ramiro Nadja Stefanoff Arminda Sara Hershkowitz Podesta Mihai Zamfir Sandrina Nadine Lehner
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