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Stephan Schrader
Cato - die Band

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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

Premiere
Sonntag, 30. November 2008, 18.00 Uhr

Termine
30. November 2008
05. | 10. | 13. | 18. | 22. | 26. | 28. Dezember 2008
11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009
01. | 08. | 12. | 18. | 25. Februar 2009
07. März 2009
13. April 2009

Sie ist der unangefochtene Publikumsliebling: Mozarts „Zauberflöte“. Einfache Menschen, Geistlichkeit und die Welt der Finsternis ließ der Meister in einer wundersamen Geschichte zusammentreffen und komponierte eine Musik, die – von schlichten Melodien bis zu feierlichen Klängen – jeder Person einen eigenen Ton verleiht. Tamino und ein seltsamer Vogelhändler sollen die Tochter der Königin der Nacht befreien. Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel helfen ihnen dabei, den wahren Bösen zu entlarven und die Prüfungen ihrer Menschlichkeit zu bestehen. „Wo so viel Liebe ist, kann sich das Böse nicht entfalten.“
Regisseur Chris Alexander stammt aus den USA, hat aber zu Bremen eine besondere Beziehung: 1984 gründete er die bremer shakespeare company, der er bis 1991 angehörte. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur vor allem im Musiktheater und inszeniert vorwiegend an den großen Häusern der Vereinigten Staaten.

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Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Chris Alexander
Bühne: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Tarmo Vaask

Besetzung
Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Chris Alexander
Bühnenbild Marina Hellmann
Kostüme Marie-Theres Cramer
Chöre Tarmo Vaask
Sarastro Ethan Herschenfeld
Tamino Benjamin Bruns
Sprecher Loren Lang
1. Priester Franz Becker-Urban
2. Priester Bert Coumans
Königin der Nacht Sara Hershkowitz
1. Dame Jung-Ae Noh
2. Dame Karin Neubauer
3. Dame Barbara Buffy
Papageno Jochen Kupfer
Papagena Eun-Kyung Um
Monostatos Tadahiro Masujima
1. geharnischter Mann Mark Duffin
2. geharnischter Mann Jose Gallisa
Regieassistent Caroline Schönau
Ausstattungsassistenz Nele Dörschner

„Die Zauberflöte“ auf Classiclive.com

Zum ersten Mal wird eine Oper des Theater Bremen auch im Internet zu erleben sein.
Die Bremer Inszenierung „Die Zauberflöte“, die am 30.November im Theater am Goetheplatz Premiere feierte, wird in zwei Wochen auf www.classiclive.com für drei Wochen in kompletter Länge zu sehen sein.
Der Regisseur Chris Alexander, der in Bremen bereits mehrfach erfolgreich Regie führte, inszenierte die Oper gemeinsam mit Marina Hellmann (Bühnenbild) und Marie-Theres Cramer (Kostüme) als schwarzes Theater mit allerlei Raffinessen. Extra für diese Produktion kam auch eine wahre Rarität zum Einsatz: Ein original „Papageno Glockenspiel“, auch „Stählernes Gelächter“ genannt.
Die Premiere wurde am Sonntag mit rauschendem Applaus begeistert aufgenommen.
Es singen: Patricia Andress / Nadine Lehner, Sara Hershkowitz / Eun-Kuyng Um, Barbara Buffy, Karin Neubauer, Jung Ae-Noh, Eun-Kyung Um / Zlatina Taralova, Benjamin Bruns / Jared Rogers, Jochen Kupfer / Alberto Albarran, Ethan Herschenfeld / Jose Gallisa, Tadahiro Masujima / Thomas Scheler, Mark Duffin / Christian-Andreas Engelhardt, Jose Gallisa / Daniel Wynarski, Loren Lang, Franz Becker-Urban / Allan Parkes, Bert Coumans / Yosuke Kodama sowie die Knaben des Tölzer Knabenchores.
Es spielen die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Poschner.



Nabucco

Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme
Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Termine
31. Oktober 2008
16. | 25. November 2008
19. | 27. Dezember 2008

Nabucco“ ist typisch italienische Oper. Verdi gestaltet in ihr die großen Operngefühle wie Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Liebe und Wahnsinn in überwältigender Genauigkeit und verbindet sie mit der existenziellen Erfahrung von Entwurzelung, Intrige und Einsamkeit.
Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten
dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper
Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.

Chor Theater Bremen und Extrachor

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Pressestimmen

„Regisseur Karsten Wiegand gelingt zusammen mit Bärbl Hohmann (Bühne) und Tabea Braun (Kostüme) eine Reihe eindrucksvoller Bilder, deren schönstes dem berühmten Gefangenenchor gilt. – Markus Poschner (…) gab mit der Aufführung eine viel versprechende Visitenkarte als Operndirigent ab. – Das Publikum war spürbar angetan und zeigte das durch großen, mit vielen Bravo-Rufen durchsetzten Beifall.“
Gerhart Asche, Weser Kurier

„Mit der Oper feierte der neue Generalmusikdirektor Markus Poschner seinen bemerkenswerten Einstand. Die Premiere gelang. - Ein fulminantes Ereignis war die gesangliche Leistung von Catherine Foster als Abigaille.“
Wolfgang Denker, Nordwest Zeitung

„Wiegands Inszenierung setzt vor allem auf den Reiz ihrer gleichnishaften Bilder. - Musikalisch obwaltet Sorgfalt. Unter dem neuen Bremer GMD Markus Poschner klingt Verdis raues Frühwerk auch da, wo es genialisch drauflos plautzt, noch gut dosiert. Keine überzogenes Klangfeuerwerk, sondern auch im Auflodern Umsicht mit Vortritt für die Sänger.“
Joachim Lange, DIE WELT

„Das Bremer Goethetheater wurde zum besten Opernhaus Deutschlands gekürt, und es geht noch besser. Mit Verdis Oper „Nabucco“ lieferte Neu-Intendant Hans-Joachim Frey ein Feuerwerk ab. Bei der Premiere gab es Beifallsstürme. - Atemberaubend inszeniert. Für gesanglichen Pfeffer sorgen König Nabucco (Juan Orozco) und Racheengel Abigaille (Catherine Foster). Abgerundet wird das Fest der Sinne durch den neuen Generalmusikdirektor Markus Poschner. Ein wahrer Teufelskerl am Dirigentenpult. Bravo, Bravo, Bravo.“
Corinna Laubach, BILD

„Hans-Joachim Frey dürfte seine Skeptiker überzeugt haben. Die zweite Opernpremiere mit Verdis „Nabucco“ geriet weitgehend zu einem musikalischen Ereignis auf Festspielniveau. Das Publikum feierte Sänger, Orchester und GMD, das Regieteam wurde in den Beifall einbezogen.“
Markus Wilks, Kreiszeitung

Besetzung
Musikalische Leitung Daniel Montané
Inszenierung Karsten Wiegand
Bühnenbild Bärbl Hohmann
Kostüme Tabea Braun
Chöre Tarmo Vaask
Nabucco Juan Orozco
Zacharias Ethan Herschenfeld
Abigaille Kelly Cae Hogan
Fenena Nadja Stefanoff
Oberpriester des Baal Loren Lang
Abdallo Sung-Kuk Chang
Rahel Zlatina Taralova



Nabucco Theater Bremen - Foto: Jörg Landsberg

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck
Märchenspiel in drei Bildern
Text von Adelheid Wette
Bremer Fassung von Elke Heidenreich

Wiederaufnahme
Samstag, 06. Dezember 2008, 19.30 Uhr

Zum Nikolaustag bietet das Theater Bremen Sonderpreise für die ganze Familie: Ab der Preisgruppe 2 gelten auf allen Plätzen Preise von 30 Euro für Erwachsene und nur 8 Euro für Kinder.


Theater am Goetheplatz

Termine
06. | 12. | 14. | 17. | 21. | 21. | 23. | 25. | 25. Dezember 2008
10. Januar 2009

Die Märchenoper für jung bis alt: Für viele begeisterte Opernfans wurde „Hänsel und Gretel“ zum ersten unvergesslichen Opernerlebnis. Das verwundert nicht, da Humperdinck, geschult an Wagner und Puccini, so unglaublich klangschöne, mal raffinierte und mal volkstümliche Musik für dieses Meisterwerk schrieb.

Die Geschichte, frei nach dem grausamen Hausmärchen der Gebrüder Grimm, ist für diesen Zweck etwas gemildert worden: Die beiden Geschwister werden von der Mutter zum Beerensuchen geschickt und verirren sich im Wald. Nach einer Nacht in der Wildnis mit Sandmännchen, Schutzengeln und Taumännchen finden sie zweifelhafte Aufnahme im phantastischen Haus der Kinderfleisch liebenden Hexe. Doch bevor sie die beiden braten kann, schubsen die cleveren Kinder sie selbst in den Ofen. Durch diese gute Tat werden auch zahlreiche Lebkuchenkinder zurück in ihre menschliche Gestalt verwandelt und tanzen zum Happy End mit Hänsel, Gretel und den Eltern.

Christian Schuller, der die Kinderoper in Köln mit ins Leben gerufen hat, wird sich diesem Klassiker der Phantasie zusammen mit Elke Heidenreich widmen. Dass Elke Heidenreich als Literaturexpertin mit ihrer Sendung „Lesen!“ völlig neue Publikumsschichten in die Buchläden gelockt hat, wissen heute die Meisten. Weniger bekannt dürfte sein, dass Elke Heidenreich neben der Leidenschaft für Bücher ebenso von der Leidenschaft für Oper beseelt ist. Sie schrieb nicht nur Libretti für die Oper Köln, sie bearbeitete zusammen mit Christian Schuller zahlreiche Texte von Kinderopern und produzierte selbst ein Hörbuch zum Thema Oper. Für die Bremer Inszenierung von „Hänsel und Gretel“ überarbeitet sie behutsam das Libretto – auf dass auch Ihre Kinder dauerhafte Freude an Oper gewinnen!

Bremer Philharmoniker

HANDLUNG

Erstes Bild:
Hänsel und Gretel sollen arbeiten, doch ihr Hunger ist groß. Sie betäuben den Hunger durch Tanz und Spiel.

Die Mutter kehrt heim. Sie ärgert sich über die Faulheit der Kinder. Als versehentlich die Flasche mit der letzten Milch zu Bruch geht, schickt sie die Kinder in den Wald zum Erdbeerenpflücken.

Der Vater kommt nach Hause. Es war für ihn ein guter Tag. Er hat Arbeit gefunden und bringt reichlich Lebensmittel mit.

Der Vater erfährt, dass die Mutter die Kinder in den Wald geschickt hat. Er erzählt der Mutter von einer bösen Hexe, die dort wohnt und Kinder verspeist. Panisch brechen Vater und Mutter auf, um die Kinder zu retten und nach Hause zu holen.

Zweites Bild:
Hänsel und Gretel im Freien: Gretel träumt, Hänsel sammelt Erdbeeren. Gemeinsam essen sie sie wieder auf. Es wird dunkel, die Kinder bekommen Angst und verlaufen sich im Wald.

Das Sandmännchen streut den Kindern Schlafsand in die Augen. Hänsel und Gretel schlafen ein und träumen von vierzehn Engeln, die Wünsche erfüllen.

Drittes Bild:
Das Taumännchen weckt die Kinder am nächsten Morgen. Sie haben großen Hunger und entdecken einen Ort, der voll von verführerischen Speisen ist. Herr in diesem Haus ist die Hexe. Sie entpuppt sich als lebensgefährlich und will Hänsel verspeisen.

Gretel befreit Hänsel. Gemeinsam besiegen sie die Hexe.

Alle verzauberten Kinder werden durch den Tod der Hexe befreit.

Vater und Mutter finden endlich ihre beiden Kinder wieder.

Besetzung
Musikalische Leitung Márton Terts
Inszenierung Christian Schuller
Ausstattung Jens Kilian
Kinderchor Tarmo Vaask
Choreographie Jacqueline Davenport
Peter Juan Orozco
Gertrud Barbara Buffy
Hänsel Tamara Klivadenko
Gretel Nadine Lehner
Knusperhexe Mihai Zamfir
Taumännchen/Sandmännchen Eun-Kyung Um



Theater Bremen - Foto: Jörg Landsberg

Gegen die Wand

Ludger Vollmer
Nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin
In deutscher und türkischer Sprache
Premiere
Freitag, 28. November 2008, 20.00 Uhr
Neues Schauspielhaus

Termine
28. | 30. November 2008
05. | 13. | 18. | 22. Dezember 2008
11. | 16. | 18. | 20. Januar 2009

Diese Uraufführung gehört zu den absoluten Höhepunkten der Saison: „Gegen die Wand“ nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin. Der preisgekrönte Film lief 2004 mit großem Erfolg und kontroversen Diskussionen in den deutschen Kinos. Die Oper erzählt die Geschichte von zwei jungen Deutschtürken. Sibel geht mit Cahit eine Scheinehe ein, um den engen Moralvorstellungen ihrer Familie zu entfliehen. Ihr Lebens- und Liebeshunger stürzt sie in zahllose Affären. Doch Cahit bemerkt, dass er sich tatsächlich in seine Ehefrau verliebt hat. Im Affekt erschlägt er einen ihrer Exgeliebten. Sibel erkennt ihrerseits ihre Liebe zu Cahit und verspricht, auf ihn zu warten, solange er im Gefängnis sitzt. Doch sie kann nicht warten. In Istanbul beginnt sie ein neues Leben. Der Komponist Ludger Vollmer hat für diese Geschichte eine energiegeladene, emotionale Musik geschrieben. Eine Besonderheit ist, dass er nicht nur klassische, sondern auch türkische Instrumente verwendet, die der Oper einen eigenen, dem Sujet angemessenen Spirit verleihen.
Regie führt Michael Sturm, dessen Laufbahn als Schüler von Götz Friedrich und mit Assistenzen bei Ruth Berghaus und Harry Kupfer begann. In den letzten Jahren machte er sich mit intensiven, zeitgemäßen Operninterpretationen u. a. in Dessau, Prag, Kassel, Linz und Kaiserslautern einen Namen.

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Besetzung
Musikalische Leitung Tarmo Vaask
Regie Michael Sturm
Ausstattung Monika Gora
Choreographie Günther Grollitsch
Yilmaz Güner, Hüseyin Can Tufan
Yunus Güner Krzysztof Oskwarek
Nico, Kellner Achim Rikus
Cahit Levent Bakirci
Dr. Schiller Johannes Scheffler
Birsen Güner Karin Robben
Selma Martina Parkes
Schauspieler Timo Lampka
Tänzerin Angela Kecinski
Tänzer Günther Grollitsch






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